Anfangs hab ich mal wieder gar nichts mitbekommen – obwohl meine Bürofenster direkt auf den Ursulinenhofs blicken. Aber fleißig wie ich nunmal bin starrte ich angestrengt auf die Monitore und rümpfte zwischendurch nur kurz die Nase, weil in den umliegenden Restaurants offenbar jemand mal wieder was anbrennen hat lassen.
Raus geschaut hab ich erst, als eine freundliche Kollegin von ein paar Stockwerke über mir anrief und riet, alle Fenster zu schließen. Da war die Rauchentwicklung bereits so stark, dass ich keine drei Meter mehr sehen konnte.
Es hat dann noch ein paar Minuten gedauert, bis die Feuerwehr eintraf. Zu der Zeit loderten dann auch schon die Flammen aus dem Dach des Ursulinenhofs, dafür verschwand der Rauch weitgehend. Als aber alle Feuerwehrleitern und -kräne auf Position gebracht waren, war das Schlimmste ziemlich schnell vorbei. Das war ungefähr zu der Zeit, als mein Weblog durch den Besucheransturm teilweise nicht mehr erreichbar war.
So gegen 18:00 machte ich mich, jetzt schon gelangweilt, auf den Heimweg:



