Archive for category Saxxperimente

Saxxperiment – Mein Burger Test

Über verschlungene Wege, die an dieser Stelle ungenannt verbleiben möchten, bin ich an ein paar Stück eingefrorene, lieferfertige Original McDonalds Fleischlaibchen gekommen. Da stellte sich für mich natürlich sofort die Frage, ob der McDonalds Fleischgeschmack vom Fleisch höchstselbst oder doch von der Zubereitung kommt. Hochmotiviert warf ich gestern also also meine Küchenschürze über, stellte mich an den Herd und briet mir in der Pfanne drei Stücke gefrorenes Fleisch, nämlich ein BigMac-Patty und zwei BigTasty-Pattys. Angerichtet im passenden Brötchen, mit extra viel Käse und frischen Zwiebeln schaute das ganze dann gar nicht so schlecht aus:

Geschmacklich zeichnete sich ein anderes Bild ab: Der erste der drei Burger schmeckte geradezu sensationell, das Fleisch genau so wie bei McDonalds, nur viel knuspriger (Zwiebeln rocken sowieso immer). Der zweite (BigMac-Patty) dagegen wollte so gar nicht schmecken; der dritte war dann wieder ganz okay, kam aber auch nicht mehr an den ersten ran -ich selbst warüber die unterschiedlichen Geschmäcker wohl am meisten überrascht.

Viel interessanter als der Geschmack war aber das Bratverhalten des Fleisches. Zuallererst einmal wurde während der Zubereitung ein Geruch verbreitet, der in Sekundenschnelle die ganze WG auf Stunden hin verpestete und so gar nicht appetitlich war, ganz im Gegenteil. Mit dem Geruch von “normalen” faschierten Fleisch war das absolut nicht zu vergleichen; ehrlich gesagt verpönte mir dieser Gestank doch etwas die Lust auf meine Burger.

Außerdem veränderte sich während des Bratens ruckzuck die Größe der Pattys auf einen Bruchteil der originalen Ausmaße. Das BigMac-Patty hatte in gegartem Zustand nur mehr wenige Zentimeter Durchmesser und wirkte auch sonst ziemlich verkrüppelt, was sich dann auch etwas traurig auf dem Brötchen ausmachte. Auf dem Bild sieht man übrigens ein Big-Tasty-Patty, das Brötchen war ein bisschen kleiner als eine Semmel.

Fazit: Selbst mit dem richtigen Fleisch kann man keine McDonalds-Burger imitieren, die sind offensichtlich tatsächlich einzigartig. Ein interessantes kulinarisches Erlebnis war dieses Saxxperiment aber auf jeden Fall.

,

3 Comments

Saxxperiment (4)

So, diesmal ist es ein Experiment, bei dems auch um was geht:

Aus eigenem Interesse, dem Wunsch potentieller Abnehmer sowie Unterbeweisstellungsdrang meines Grünen Daumens versuche ich seit heute, einen Ableger meiner geliebten Venusfliegenfalle Ghanima zu züchten. Nachdem man diese Art von Pflanzen angeblich gut über einfache Ableger vermehren kann, hab ich, so wie es das Internet empfiehlt, einfach mal ein kräftiges junges Blatt möglichst nahe am Stamm abgetrennt und in frische feuchte Erde gesteckt. Leider hatte ich keinen Torf zur Hand, daher muss normale Zimmerpflanzenerde reichen – ich hoffe, es genügt.

Eigentlich glaub ich ja selber nicht an den Erfolg der Fortpflanzung (das wäre ja viel zu einfach), aber ich werde den geneigten Leser und die bezaubernde Leserin auf dem Laufenden halten. Sollte der Steckling etwas werden, wirds auch Fotos geben. Und eine blühende Venusfliegenfallenzucht. Wünscht mir Glück.

3 Comments

Saxxperiment (3)

Eigentlich ist dies kein richtiges Experiment, sondern mehr eine Beobachtung. Aber ich bin sicher, es kommt ebensogut der Wissenschaft zugute wie meine anderen bahnbrechenden Entdeckungen:

Ich komme soeben aus der Dusche in meinem heimeligen (weil es an die gute alte Zeit erinnert) Zimmer in Hagenberg und sitze, wie immer wenn ich Weblogeinträge verfasse, splitterfasernackt vor dem Notebook. Während des intensiven Erlebnisses des Duschens ist mir eine interessante Tatsache aufgefallen – das Wasser in Hagenberg ist nicht so gut wie das daheim in Bimbeach City Downtown. Ich verwende das selbe Duschgel und das selbe Haarshampoo wie sonst auch und unternehme idente Waschbemühungen, aber ich komme mir einfach nicht so porentief rein vor wie in der heimatlichen Duschkabine. Wenn ich es in Worte fassen müsste (was ich muss, sonst tut sich der geneigte Leser und die bezaubernde Leserin schwer), würde ich sagen, dass sich das Wasser anfühlt, als ob es schonmal von jemanden benutzt worden wäre.

Ist es möglich, dass dies durch den höheren Kalkanteil im Hagenberger Wasser verursacht wird? Oder wird das Duschwasser anderer Leute tatsächlich recycelt und wieder den Studenten zugeführt? Oder ist dies alles nur ein Hirngespinst? Ich bitte um Antworten und Theorien meiner wissenschaftsaffinen Leserinnen und Leser. Dankeschön.

11 Comments

Saxxperiment (2)

Wie üblich selbstlos und ganz im Dienste der Wissenschaft habe ich keine Kosten und Mühen gescheut und ein neues Experiment gestartet. Gedauert hats den ganzen Winter und es hat enormen finanziellen und zeitlichen Aufwand für mich bedeutet, doch für meinen geneigten Leser und vor allem für meine bezaubernde Leserin ist mir nichts zu teuer. Der Titel meiner Studie lautet “Was passiert mit einer Flasche Wasser, wenn man sie den ganzen Winter im Auto liegen lässt?”.

Der heurige Winter war ja optimal für ein Experiment solcher Art, da durch die einerseits extrem niedrigen und die andererseits moderaten Temperaturen das Wasser oft gefroren und wieder aufgetaut ist. Diese hervorragenden Bedingungen habe ich ausgenutzt, um einem Phänomen ungeahnter Ausmaße auf die Spur zu kommen. Meinen Berechnungen und Beobachtungen zufolge ist das Wasser übrigens mehr als zwanzig Mal vollkommen gefroren und wieder aufgetaut.

Links im Bild sieht man eine handelsübliche Flasche Mineralwasser (leider hat sich der Hersteller auch auf meine wiederholten Anfragen hin geweigert, mein Experiment finanziell zu unterstützen, daher habe ich das Etikett entfernt). Eine solche habe ich im Herbst in meinem roten Vento namens Malik deponiert und den Winter über die Veränderungen penibelst protokolliert.

Besonderes Augenmerk ist auf die enorme Elastizität des Plastiks zu legen. Durch das wiederholte Einfrieren hat es sich enorm gedehnt (siehe die rechte Flasche am Bild, das Endergebnis meines Experiments). Die Flasche ist nicht geplatzt, hat aber massiv an Umfang zugelegt, genauer gesagt von 27 cm auf 30,5 cm in der feisten Mitte. Durch die daraus resultierende Volumssteigerung ist auch der Wasserspiegel gesunken (beide Flaschen sind in ungeöffnetem Zustand abgebildet), und zwar von 27,3 cm auf 22,5 cm. Durch die Dehnung des Materials ist auch die angenehm gerillte Form verschwunden und das Etikett zerissen. Die Flasche selbst fühlt sich sehr weich und verletzlich an und es lässt sich während des Trinkvorgangs nicht vermeiden, dass die sie eingedrückt wird.

Subjektiv gesehen hat sich durch den hohen Flascheninnendruck auch der Geschmack des Wassers geändert. Auf jeden Fall aber ist weniger Kohlensäure vorhanden. Der Öffnungsvorgang selbst war übrigens unspektakulär und gleich dem einer normalen Flasche.

1 Comment

Saxx in Gefahr – Das Saxxperiment

Dies ist der Start einer neuen Serie, die in unregelmäßigen Abständen von obskuren und perversen Experimenten über, mit und um meinen geschundenen Körpern handeln wird. Zum ausschließlichen Wohle der Wissenschaft werde ich ohne Rücksicht auf meine Person oder deren Gesundheit unethische Versuche mit meinem Körper anstellen sowie denselbigen ausführlich erforschen. Personen mit einer niedrigen Ekelgrenze wird vom Weiterlesen massiv abgeraten.

Die Idee für dieses Experiment habe ich übrigens von der gestrigen Welt der Wunder Sendung geklaut, von der mir Sabine ganz enthusiastisch erzählt hat. Thema war, wie publikumswirksam, die männliche Errektion und wie sich jene beim Schlafen verhält.

So war ich heute Abend in St. Martin Blut spenden. Als pumperlgsunder Null-Negativ-Blutbesitzer wurde ich mit offenen Armen empfangen und nur geringfügig ausgerichtet. Jedenfalls haben die netten Damen und Herren mir eine volles Sackerl Blut abgezapft. Als stämmiger, gestandener Mann steckte ich aber diesen Blutverlust problemlos weg – ganz im Gegensatz zu dem schmächtigen Männlein neben mir, dem ganz unwohl und das ganz weiß um die Nase wurde.

Diese blutige Spende von mir war aber nur der erste Schritt meines Experiments, denn ich wollte aus persönlichem Interesse wissen, ob ein Mann auch nach solch massivem Blutverlust noch in der Lage ist, seinen ebensolchen zu stehen – im Klartext also, ob auch mit weniger Blut als normal noch Sex (Multi- oder Singleplayer Mode) drin ist.

Zu diesem Behufe habe ich gleich nach meiner Ankunft zu Hause ausführlich einschlägiges Film- und Bildmaterial konsultiert. Und zu meiner nicht geringen Überraschung konnte ich eine durchaus normale Reaktion im üblichen Rahmen feststellen. Als Entwarnung muss ich aber noch auf jeden Fall noch dazu sagen, dass während dieses wichtigen Experiments allein die körperliche Reaktion überwacht wurde und keinerlei Nutzen (in welcher Form auch immer) aus derselben gezogen wurde.

Zusammenfassend sei also gesagt: Mit dem moderaten Blutverlust, der mit einer Blutspende oder einer kleineren Amputation einhergeht, ist keinerlei Einschränkung sexueller Art verbunden – zumindest wurde während meiner ausführlichen Versuche keine festgestellt. Unterstützt wird dieses empirisch ermittelte Ergebnis unter anderem von Geschichten über die geradezu legendäre Anziehungskraft, die (vielen billigen Filmen) die blutjungen Krankenschwestern auf die verletzten Frontsoldaten, die selbst nach größtem Blutverlust noch immer spitz wie Nachbars Lumpi waren, hatten …

2 Comments