7 berühmte Entdecker (des G-Punkts)

  • James Cock
    Weltbekannter britischer Star der Szene. Dreht bevorzugt am Strand in pazifischer Südseeidylle.
  • Eduard Friedrich Poppig
    Bemerkenswert unkreativ beim Ausdenken eines Künstlernamens.
  • Abu Abdullah Muhammad Ibn Butt-uta
    Ein bekennender Freund der weiblichen Hinterpartie.
  • Edmund Hillary
    Transexueller Ladyboy, bekannt unter anderem für seine Erstbesteigungen.
  • Eduard Karl Oskar Theodor Spritzer
    Auch bekannt als Emin Pascha, Namensgeber für einschlägige Etablissements.
  • Jakow Spermjakow
    Relativ unbekannt, tritt ausschließlich in Kombination mit seiner Partnerin Merkuri Vagin auf1.
  • Franzisco Bizzaro
    Bedarf keiner weiteren Erklärung – der Name ist Programm.

Ziemlich derb, ich weiß, hat mal wieder sein müssen. Denn endlich hab ich ein Blog-Thema gefunden, das meine beiden größten Leidenschaften vereint. Es nur gut 8 Jahre gedauert.

  1. Auf diesen Doppler bin ich besonders stolz, siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Jakow_Permjakow

Im Gepräch mit Schwesterchen

Sie (10:18): du, kannst du uns helfen
Ich (10:18): we’ll see
Sie (10:18): wie hast du da das schlauchteil, das orange, angesteckt
das haltet nima
Ich (10:18): musst fest reinmachen :D
Sie (10:18): ja den schwarzen verschluss zurückziehen, reinstecken, u. auslassen, oder!?
Ich (10:19): jo, aber da brauchst richtig kraft
mit dem langen weißen schlauch gehts a weng leichter
Sie (10:19): also einfach voller gewalt rein?
(oh gott, dieses gespräch ist der hammer grad. haha)
Ich (10:19): nja, a ned wirklich … schwer zu sagen, a bissi a gefühl braucht mo scho a damit :D
Sie (10:20): ja wir hätten schon dacht, da ist was verloren gangn
naja, ich schaus mir heut nochmal an

Sie (10:42): ok, problem gelöst
heute gings ganz leicht
Ich (10:43): hach, ihr weiba
Sie (10:43): problem war ws., dass wir ihn gestern zuerst heiß gmacht haben u. dann zuviel druck da war
Ich (10:43): lol

Und, als Draufgabe, ein Link zu einem meiner Lieblingscomics.

Romantische Interaktion

Ist mir vom letzten Samstag übrig geblieben, mein Antrag wurde leider überraschend im Zuge der Bearbeitung abgelehnt.

Antrag auf Anbahnung einer romantischen Interaktion

Das Originalformular gibt’s im Übrigen der Bequemlichkeit halber hier, denn die Website des zuständigen Bundesministeriums ist leider total unübersichtlich und man braucht dort ewig, bis man es findet.

Ich kauf’ mir eine Frau

Bevor ich mir den Kopf über den fulminanten Abschluss der wahren Hitler-Tagebücher zerbreche, noch spontan zwischendurch ein todernster Beitrag über gekaufte Frauen. Die Argumentation deckt sich teilweise mit einem früheren Beitrag, das macht aber nichts, denn ich werde alt und mir gehen die Ideen und Thesen aus.

Ich meine natürlich nicht die schnelle Zwischenmahlzeit in Form einer Prostituierten, sondern jene Frauen, die dieser Tage durch ATVs Geschäft mit der Liebe auch bei der breiten, Kronenzeitung lesenden Masse hoffähig werden: Damen aus schlechter gestellten Ländern, die sich für ein besseres Leben bereit erklären, einen Fremden zu ehelichen.

Wie ich zur Prostitution stehe, ist kein Geheimnis, ich finde aber auch diese so genannten Mailorder-Brides durchaus einen Gedanken wert. Ich seh das nämlich als Win-Win-Situation: Der österreichische Mann, meist schon im oder jenseits des besten Alters bekommt endlich eine Frau; und die Frau bekommt ein (materiell?) spürbar besseres Leben in einem wohlhabenden Land.

“Ha”, sagt jetzt der skeptische Zeitgenosse, “du sagst es ja selber, da geht’s nur ums Geld. Damit kann doch keine Frau zufrieden sein?”. “Ha”, sag ich dann, “ich hab da total absichtlich ein Fragezeichen rein gemacht.” Denn ich glaube, ganz ehrlich gesagt, dass zwischen einer gekauften, einer arrangierten und einer Regenbogen-Glücksbärchi-Liebeshochzeit gar kein großer Unterschied ist – langfristig gesehen.

Nämlich aus zwei Gründen: Selbst nach der größten Glücksbärchi-Hochzeit kehrt irgendwann – meist früher als erwartet – der grausame Alltag ein. Der besteht halt dann doch hauptsächlich aus gemeinsam Essen (wenn überhaupt), gemeinsam Fernsehen (wo immer mindestens ein(e) Beteiligte(r) unzufrieden ist) und halbmechanischem Beischlaf (wenn überhaupt).

Und im Gegensatz bin ich überzeugt davon, dass gegenseitige respektvolle, liebevolle Behandlung, auch zwischen zwei anfangs Fremden, mit der Zeit mehr oder weniger zwangsläufig zu tiefgreifender Zuneigung, vielleicht sogar Liebe, führen kann; natürlich nicht von der vom Bravo propagierten rosarote-Brille-auf-den-ersten-Blick-Liebe, sondern bodenständiger, pragmatischer. Ich kenne konkrete Fälle, wo es genau so und gut verlaufen ist beziehungsweise noch verläuft (zugegeben, als Außenstehender sehe ich natürlich nicht alles).

Damit wir uns klar verstehen – ich glaube nicht an eine automatisch lieblose, kalte Ehe (oder langfristige Beziehung, man muss ja nicht immer gleich heiraten wollen) – ganz im Gegenteil, es gibt ja genug Gegenbeispiele. Ich glaube aber, dass sich alle Beziehungen, egal wie sie begonnen haben, mit der Zeit angleichen; sowohl was die guten Elemente betrifft, als auch was die schlechten betrifft. Und in diesem Blickwinkel betrachtet, schaut eine gekaufte Braut gleich gar nicht mehr so schlecht aus; grade und vor allem wenn die Sache aus einem Blickwinkel der Effizienz betrachtet. Und insgesamt günstiger kommt sie vermutlich auch.

Erster Erfolg im Kampf gegen den Rohrbacher Puff

(c) Revanche (Österreich 2008)Spontaner Applaus brandete in den Redaktionsräumen von RandomInsights auf, als die freudigen Neuigkeiten aus Rohrbach eintrafen: Bürgermeister Josef Pernsteiner kündigte an, dass der für den Puff nötige Bescheid der Baubehörde vermutlich negativ ausfallen wird – zumindest in erster Instanz.

Was man auf den ersten Blick dem Zufall oder gar dem erbitterten Widerstand der Anrainer zuzuschreiben könnte, war für den informierten Beobachter aber schon lange offensichtlich: Die federführend von RandomInsights angeführte Protestbewegung zeigt endlich die ersten, wohlverdienten Resultate. Selbst die Unterstützung des Bordells durch namhafte Prominente konnte diese vereinte Front gegen Schmutz und Obszönität nicht ins Wanken bringen.

“Ein kleiner Schritt für RandomInsights, aber ein großer für ein sauberes, geschmackvolles Rohrbach”, meinte spontan der Ghostwriter, der als leitender Chedredakteur maßgeblich am Erfolg der Kampagne gegen den Rohrbacher Puff beteiligt ist, “es kann aber nur der erste Schritt sein. Unser endgültiges Ziel, eine Welt frei von Unzucht und Sexualität, dürfen und werden wir aber auch nach diesem kleinen Erfolg nicht aus den Augen verlieren.”