Heute früh dauerte meine Weg in die Arbeit mehr als eine Stunde (das sind 60 Minuten, für alle die sich schwer im Rechnen tun) – im Vergleich zu ca. 35 Minuten wie sonst üblich. Grund dafür war ein montagmorgendlicher Megastau, der schon bei der ersten Puchenauer Ampel begann. Erschwerend für mein Pendlerdasein war außerdem ein Lastwagen, der eher gemächlich durch den Saurüssel rollte (in Ottensheim konnte ich dieses Hindernis jedoch elegant hinter mir lassen). Durch die Wartezeit im Stop-And-Go-Verkehr hatte ich aber wenigstens genug Muße, um über die fünf Dinge, die Verkehrsstau verursachen, nachzusinnen:
- Frauen: "Reißverschlusssystem" scheint ein Fremdwort zu sein, man blinkt lieber und drängelt sich zehn Meter vorher rein.
- Alte Menschen: Sehen durch ihren Hut bedingt nur schwer auf die Straße und fahren daher eher unstressig.
- Ampeln: Schalten viel zu oft, und sowieso immer dann auf rot, wenn ich komme.
- Dreckschweine: Machen komplett sinnlose Spurwechsel, sobald ich mal etwas Platz vor mir geschaffen habe, um gemütlich dahinzurollen.
- Sozialdemokraten: Gewinnen unverständlicherweise Wahlen und geben damit an.
Wenigstens war es eine wahre Freude, die netten Polizisten auf der Nachbarbusspur zu betrachten, die reihenweise die Nicht-Zu-Dritt-Fahrer aus dem Verkehr zogen (im wahrsten Sinn des Wortes).