Posts Tagged Chicks
Die Sonnenbrillen-Problematik
Posted by saxx in Dieses und Jenes on June 6th, 2008
Sonnenbrillen haben einen riesigen Vorteil: Sie schützen nicht nur die empfindliche Netzhaut vor schädlicher Sonnenstrahlung und verhindern, dass sich allzuviele Damen in den unendlich tiefgründigen blauen Bergseen, die ich meine Augen nenne, verfangen, sondern sie verhindern auch geradezu perfekt, dass eine jede siehe, wohin meine Blicke schweifen.
Und die schweifen nunmal, das gebe ich hier ohne Scham zu *. Gerade im Sommer führt eine jede halbwegs ansehnliche Passantin eine hübsch hergerichtete Auslage der fleischlichen Lüste spazieren, sei das nun ein Auschnitt bis zum Bauchnabel, ein knackiger Hintern in engen Hotpants oder eine halbdurchsichtige Bluse, deren Knöpfe bis zum Zerreißen gespannt sind und man nur darauf wartet, dass es endlich "Plopp" macht. Wenn die Augen von der Sonnenbrille verdeckt sind, kann man problemlos ausführlicher hinschauen, ohne gleich irritierte (gerne auch erfreute) Gesichtsausdrücke zu ernten.
Es ist aber Vorsicht geboten! Denn immer öfter ertappe ich mich, dass ich vergesse, dass ich diesmal ja gar keine Sonnenbrille auf habe – und trotzdem hatte ich jede Zurückhaltung über Bord geworfen und schamlos die visuellen Eindrücke genossen. Auffallen tut mir das natürlich immer erst, nachdem eine besonders hübsche Passantin böse zurückgekuckt hat.
Eine Sonnenbrille kann also auch nach hinten los gehen, vor allem wenn man sie ständig gewohnt ist und dann plötzlich einmal drauf vergisst. Daher, lieber geneigter Leser, immer sichergehen, dass du geschützt bist.
Wie man eine Beziehung beendet
Posted by saxx in Sexualität & Pornografie on May 28th, 2008
Ein Dienstverhältnis beendet man nur auf eine Art und Weise: Persönlich, Auge in Auge, Mann gegen Mann, bis entweder beide weitgehend zufrieden sind oder einer weinend aus dem Zimmer läuft.
Bei einer zwischenmenschlichen Beziehung, oder besser gesagt beim Ende einer solchen, sieht die Sache schon ganz anders aus – abgesehen vom Weinen und vom aus dem Zimmer laufen vielleicht. In zahllosen Jahrzehnten unbezahlbarer Lebenserfahrung bin ich auf folgende Möglichkeiten, eine kreativer als die andere, gestoßen, um Schluss zu machen:
- Persönlich: Möglicherweise der "erwachsenste" Weg. Dafür kann bei dieser Methode der Schuss böse nach hinten los gehen: Es kann schon passieren, dass man mittendrin Mitleid bekommt und einen Heiratsantrag macht. Also gut aufpassen und sich nicht aus dem Konzept bringen lassen, auch wenn es noch soviel Geheule und Selbstmorddrohnungen gibt.
- Per Telefon: Bringt fast alle Nachteile der persönlichen Variante, dafür muss man dem oder der Gegenüber nicht in die kramgebeugten Augen sehen – auch wirken Tränen gleich nicht so schlimm, wenn man sie nur hört und nicht auch sieht. Nicht verschweigen darf man aber natürlich auch den gravierenden Nachteil, dass es über Telefon im Falle von spontanem Mitleid und Heiratsanträgen keinen Sex gibt. Keinen richtigen zumindest.
- Per SMS: Grundsätzlich sehr empfehlenswert – schnell, einfach, und man hat es schriftlich, was eine gute Beweisgrundlage ist (man weiß ja nie). Problematisch ist aber zweifellos der enorme Fuzzelaufwand, wenn man mit dem Handy und dessen Zwergentastatur orthografisch korrekte Texte verfassen will.
- Per Instant Messaging: Eine in allen Belangen verbesserte Version der SMS-Variante: Es ist billiger, man kann schneller tippen und sich bei Bedarf (zB bei ungewollt aufwallendem Mitleid) dem Gespräch schneller entziehen, denn einen Chat-Nicknamen wechselt man einfacher als eine Handynummer.
- Per Freund: Besonders beliebt ist diese Variante bei den ersten Liebeserfahrungen während der Hauptschulzeit: "Duu Anika, ich soll dir vom Tommi ausrichten, dass er Schluss macht." Sehr effektiv und mit verhältnismäßig wenig Aufwand verbunden, nur im Falle des Falles bekommt dann der (glückliche?) Kurier das Mitleid, den Sex und die Ehe.
- Per Eltern: Diese meine liebste Möglichkeit des Schluss-Machens ist in Zeiten, wo jeder über ein eigenes Handy verfügt und es keine "gemeinsamen" Telefonanschlüsse mehr gibt, leider zur Bedeutungslosigkeit verkommen. Früher war es so aber richtig einfach und fein: "Schmidt?!" – "Guten Tag Frau Schmidt, hier spricht Anika. Kann ich bitte den Tommi sprechen?" – "Nein, der ist nicht da, und er will dich auch nie wieder sehen, du dreckiges Flittchen. Wir wissen genau sehr genau, was du auf der Schullandwoche für schmutzige Sachen mit deinen Zimmerkolleginnen gemacht hast, du Schlampe! Das sind die Finger, mit denen du das Kreuzzeichen machst, das ist der Mund mit denen du vielleicht mal deine Kinder küssen wirst! Du ekelst uns an!!"
Credits und meinen Dank an Gotti und all
die Chicks, die mich schon verlassen haben.
Sarkobruni
Wenn der sinnloseste und selbstsüchtigste Präsident, den Frankreich je hatte, jetzt auch noch diese heiße Schnitte (namentlich Carla Bruni) abbekommt, dann zerreißts mich wirklich bald vor lauter Neid.

Neue Kommentare