7 berühmte Entdecker (des G-Punkts)

  • James Cock
    Weltbekannter britischer Star der Szene. Dreht bevorzugt am Strand in pazifischer Südseeidylle.
  • Eduard Friedrich Poppig
    Bemerkenswert unkreativ beim Ausdenken eines Künstlernamens.
  • Abu Abdullah Muhammad Ibn Butt-uta
    Ein bekennender Freund der weiblichen Hinterpartie.
  • Edmund Hillary
    Transexueller Ladyboy, bekannt unter anderem für seine Erstbesteigungen.
  • Eduard Karl Oskar Theodor Spritzer
    Auch bekannt als Emin Pascha, Namensgeber für einschlägige Etablissements.
  • Jakow Spermjakow
    Relativ unbekannt, tritt ausschließlich in Kombination mit seiner Partnerin Merkuri Vagin auf1.
  • Franzisco Bizzaro
    Bedarf keiner weiteren Erklärung – der Name ist Programm.

Ziemlich derb, ich weiß, hat mal wieder sein müssen. Denn endlich hab ich ein Blog-Thema gefunden, das meine beiden größten Leidenschaften vereint. Es nur gut 8 Jahre gedauert.

  1. Auf diesen Doppler bin ich besonders stolz, siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Jakow_Permjakow

Widerstand gegen den Rohrbacher Puff

Die aktuelle Informationskampagne auf RandomInsights zum geplanten Bordell im Industriegebiet am Scheiblberg hat die Rohrbacher und Berger Bevölkerung wachgerüttelt und, vereint wie seit dem ungeliebten EU-Betritt nicht mehr, auf die Straßen getrieben.

“A Puff bei uns, na wirkli ned, des fongma uns goa ned aun. Do kimmt mei Mou jo goa nimma hoam.” Diese Aussage einer aufgebrachten jungen zwölffachen Mutter, typisch für dieses malerische Städtchen im oberen Mühlviertel, beschreibt die Stimmung der demonstrierenden Massen wohl am besten. Auch wenn sich der Widerstand auf den Straßen ausschließlich aus Frauen formiert, ist auch in den zahlreichen Wirtshäusern der Stadt unter der männlichen Bevölkerung Murren zu vernehmen: “Do geh i oba sicha nur hin, wenns ned teira san ois in da Tschechei. Des sog i eng.”

Auch am Scheiblberg, dem mit Abstand wichtigsten Wirtschaftsraum zwischen Getzing und Öpping, ist man aufgebracht. Die lokalen ökonomischen Stützen, allen voran das Lagerhaus, haben bereits mit einer Hetzkampagne gegen den zukünftigen ungeliebten Nachbarn begonnen. Man malt dort bereits den Teufel in Form eines bezirksweiten Gummiengpasses an die Wand. Dieser hätte im Hinblick auf die so wichtige Grundversorgung der Bevölkerung mit Gummiestiefeln fatale Auswirkungen:

Lagerhaus

Widerstand bei den Anrainern.

Nur Minuten nach der vielbeachteten Berichterstattung durch RandomInsights hat sich auch ein prominenter Mitstreiter in Rohrbach gezeigt – der weltberühmte Wiederbetätiger Martin Humer, der sich in seiner Freizeit auch als gnadenloser Pornojäger einen Namen gemacht hat, steht ganz vorn an der Front gegen die Obszönität:

Martin Humer

Auch der Pornojäger kämpft gegen die drohende Geschmacklosigkeit.

Besonders die bereits bestehenden Etablissements in Rohrbachs Nachtleben haben angekündigt, zu jedweder Maßname zu greifen, die es braucht, um den Puff zu verhindern. Schließlich fürchtet man einen erheblichen Umsatzeinbruch, wenn sich die lokale männliche Bevölkerung ihr Vergnügen direkt, ohne den Umweg von Unmengen teurer, stark alkoholischer Getränke für anwesende Damen, holen kann. Dabei tut sich als Rädelsführer vor allem die beliebte Bumsbar hervor, wo man hinter vorgehaltener Hand bereits mit Brandstiftung droht:

Bumsbar

Die Bumsbar mitten im Rohrbacher Zentrum.

Quelle: Ghostwriter (Bilder), saxx (Text).

In geregelte Bahnen

Zwei Leser haben mich unabhängig voneinander auf eine schöne, weihnachtliche Geschichte aufmerksam gemacht, die mangels eines besseren Themas unbedingt, wenn auch in erfrischend untypischer Kürze, behandelt werden muss.

Rechtschaffene, wertebewusste Mitmenschen haben mit einem Plan aufhören lassen, der nach Monaten der perversen Eskalationen ungezügelter, geschmackloser, proletenhafter Subjekte (Stichwort Lustenauerstraße, Stichwort U1) endlich Hoffnung für unsere hemmungslos verluderte Gesellschaft verspricht.

Zurück zur guten alten Tradition, zu bewährtem Althergebrachten; hoffentlich ist es bald vorbei mit obszöner Fornikation in der Öffentlichkeit oder, wenn wir schon dabei sind, in den heimatlichen vier Wänden – Rohrbach bekommt wieder ein Bordell. Endlich. Wie zu Großvaters Zeiten. So wie es sich gehört.

Nicht nur, dass das wilde Jungvolk des Bezirks endlich wieder den Wert eines guten Ficks zu schätzen lernen (nämlich zwischen 50 und 200 Euro, kein Küssen, kein Berühren), es wird auch die Wirtschaft der gesamten Region, weit über die Gemeindegrenzen von Rohrbach und Berg hinaus, nachhaltig gestärkt und bis zu sieben Arbeitsplätze geschaffen. Ich applaudiere den mutigen Wegbereitern dieses zukunftsweisenden Vorzeigeprojekts und hoffe, dass dieses couragierte Vorhaben auch in Bimberg oder Saint Jones Schule macht.

There are certain times when some websites tend to become more important

Don't blame me, blame (in this order):

  1. Evolution (and its needs and urges)
  2. Boredom
  3. Curiosity
  4. Chicks (for being so kinky on video but so peculiar in real life)
  5. Parents & Teachers & Education & Society all together
  6. Boredom

Eine tickende Zeitbombe

Allerorts liest und hört man derzeit über die um sich greifende Praxis, dass junge Menschen beiderlei Geschlechts den letzten Rest von Anstand verlieren und sich gerne mittels Handykamera halböffentlich und in bester pornografischer Manier zur Schau stellen. Ich habe dieses Aufkommen einer Generation Porno schon vor Jahren vorhergesagt, dass dies aber solch seltsame Dimensionen annimmt, hätte selbst ich nicht gedacht.

Die Kinder haben neben ihrer Scham noch eines verloren: Ihre Weitsicht. Freilich ist es unangenehm, wenn der spannende Thriller der eigenen Entjungferung noch in zwei Jahren durch die Handys des weiteren Freundeskreises geistert. Selbstverständlich kann es peinlich werden, wenn beim nächsten Bewerbungsgespräch dezent gefragt wird, warum man denn Nacktfotos von sich selbst für jeden einsehbar auf Facebook stellt. Das ist für die kleinen Racker aber offenbar noch ein vertretbares Risiko, denn soviel Weitsicht und Vernunft traue ich den Führungskräften von morgen unumwunden zu.

Ich bin mir jedoch sicher, dass die nackerten Teenager eines nicht bedacht haben: Ihre Orgien sind auch in zwanzig Jahren noch sicht- und erreichbar. Für jeden. Auch für die eigenen Kinder.

Man stelle sich doch nur den kleinen 11-jährigen Collin vor, der unschuldig wie ein schneeweißes Lämmchen abends im Kinderzimmer vor dem Zu-Bett-Gehen noch etwas durch die bevorzugte Pornografie-Sammlung surft und plötzlich etwas entdeckt. Zuerst traut er seinen Augen nicht, dann folgt die Phase der Verneinung und erst nach tiefgreifenden Ausblicken aus mehreren Perspektiven und mit Soundeffekten kann er seine Augen nicht länger vor der grausigen Wahrheit verschließen. Ich vermute, es wird den gemütlichen elterlichen Fernsehabend weitgehend ruinieren, wenn plötzlich aus dem Kinderzimmer der Ruf des sonst so braven Söhnches ertönt:

  • “Mama, was tust du in dem Film: Blonde hardcore amateur with nice tits doin’ three guys at once?!”
  • “Mama, was ist eigentlich ein Dirty Sanchez … ooh … uääh … ok … danke, ich weiß schon!”
  • “Mama, ich hab gar nicht gewusst, dass du Intimpiercings hast!”
  • “Papa, ich glaub mit Mama du hast den Jackpot getroffen! Nice!”