Die dümmste Generation aller Zeiten

Der Autor Mark Bauerlein führt in seinem neuen Buch acht gute Gründe auf, warum die heutige digitalisierte Jugend * (wo ich wohl oder übel auch noch dazu zähle), die dümmste Generation aller Zeiten ist. Ich brauche dazu kein teures papierneres Schriftstück, sondern bringe hiermit gratis meine Gründe, warum wir sie die dümmste Generation überhaupt ist:

  1. Sie können weder sprechen noch schreiben: Der Kauderwelsch, mit deutschen, englischen und türkischen Wurzeln, den man ständig hört, ist ja nicht normal – da ist ein gepflegtes österreichisches "Oida" eine wahre Bereicherung dagegen. Dazu kommt meistens eine nuschelnde und unverständliche Aussprache, die am Telefon ausschließlich dadurch übertüncht wird, indem haltlos in den Hörer gebrüllt wird. Das selbe gilt für die abgekürzten, komplett vermurksten Schreib"stil", der gepflegt wird, ohne jede Rücksicht auf Großschreibung, S-Schreibung (bestes Beispiel "Grüsse"), Satzzeichen oder irgendwelche anderen ortografischen oder grammatikalischen Regeln.
  2. Sie glauben, das was im Fernsehen ist, sei normal: Das gilt sowohl für die Oberflächlichkeiten und die peinlichen Zickenkriege in "Germanies Next Top Model" oder "DSDS" als auch für Pornografie aller Spielarten.
  3. Sie müssen über jeden Mist stundenlang telefonieren: Vor zehn Jahren hätte sich kein Mensch vorstellen können, dass man wegen der kleinsten Nichtigkeit (und oft nicht einmal deswegen) stundenlang telefonieren kann, und dabei zu allem Überfluss alle zufällig anwesenden Passanten teilhaben lässt.
  4. Sie haben keine Hoffnung mehr: Wie schon in einem anderen Beitrag ausführlich beschrieben gibt es nur mehr Zynismus, Egoismus und Hoffnungslosigkeit.
  5. Sie haben einfach keine Ahnung: Egal, welchen Fernsehsender man sieht oder wem man beim Danebensitzen in der Straßenbahn zuhört, man kann immer nur ungläubig den Kopf über so viel Unwissenheit und diesem eklatanten Mangel an Allgemeinbildung und Hausverstand schütteln.
* Seit Neuestem nicht nur von mir als Generation Porno bezeichnet

Andere Herkunft – anderer Sex?

Als Nebenerscheinung meiner aktuellen Forschungen zu dem neuen Phänomen "Generation Porno", über das ich vor kurzem gestolpert bin und das mich seit dem massiv beschäftigt, habe ich etwas äußerst Interessantes entdeckt: Kann es sein, dass sich Frauen unterschiedlicher (geografischer) Herkunft anders bei Sex verhalten?

Das Gerücht, das deutsche Frauen die besonders dreckigen Sachen machen und das bekanntlich sehr gern über amerikanische Filmen und Serien verbreitet wird, konnte ich bisher weder bestätigen noch widerlegen, aber mir ist bei der (rein wissenschaftlichen, aber muss ich das extra dazu sagen?) Sichtung von einschlägigem Filmmaterial doch aufgefallen, dass sich asiatische, europäische und amerikanische Frauen unterschiedlich während des Aktes verhalten. Selbstredend gibt es überall zahlreiche Ausnahmen, aber ich meine doch, eine generelle Tendenz erkennen zu können.

Da gibt es einerseits natürlich die offensichtlichen äußeren Unterscheidungsmerkmale: Amerikanische Frauen suchen anscheinend erheblich öfter einen Schönheitschirurgen auf, als es ihre Geschlechtsgenossinnen von anderswo machen, was sich vor allem bei den Brüsten zeigt. Dafür scheinen Asiatinnen seltener "da unten gepflegt" zu sein, was sich oft in monströsen Haarbüscheln äußert. Vor allem in deutscher oder auch osteuropäischer Pornografie finden sich vorwiegend spindeldürre und schmalbrüstige Damen, während Amerikaner definitiv eher satte weibliche Rundungen mit einer klaren Unterscheidung zwischen Taille und Hüfte und ordentlich Holz vor der Hütte bevorzugen.

Viel subtiler sind aber auf der anderen Seite die Unterschiede beim Verhalten: Amerikanerinnen scheinen mir viel "fordernder","aggressiver" und überhaupt aktiver (emanzipierter?) mit von der Partie zu sein, auch spielt dort Oralverkehr eine viel größere Rolle. Im krassen Gegensatz dazu verhalten sich asiatische Frauen in Filmen oft extrem passiv und lassen die Sache halt über sich ergehen. Das zeigt sich besonders extrem in den entsprechenden Gesichtsausdrücken – der geneigte Leser soll mal darauf achten und weniger auf die anderen Körperteile. Von der Verwendung unterschiedlicher Stellungen und dem Einsatz von Analverkehr möchte ich übrigens gar nicht erst beginnen …

Nochmal: Zu jedem der genannten Merkmale fallen mir auf Anhieb zehn Gegenbeispiele ein, aber ich bin doch der festen Überzeugung, eine Tendenz zu erkennen. Was meint der geneigte Leser dazu? Ich würde mich diesmal noch mehr als sonst über eine Rückmeldung zu dieser meiner gewagten These freuen.

Schickt unsere Kinder in die Keller

Sonntag Abend hab ich halbschlafend die Im-Zentrum-Diskussion rund um den Fall von Inzest-Fritzl verfolgt. Neben einem überraschten Aufschrei meiner Gefährtin, die eine ihrer Professorinnen in der Runde entdeckte, weckte mich vor allem die Aussage eines der mitredenden Herren auf:

Der (ich weiß leider weder Name noch Funktion) hat nämlich wiederholt betont, wie ausgesprochen höflich , zuvorkommend und freundlich die eingesperrten Kinder von Fritzl und seiner Tochter seien. Oha, dachte ich mir, das ist ja eine interessante Parallele mit Natascha Kampusch, die ja meines Erachtens nach doch sehr höflich und "wohlerzogen" ist.

Da stelle ich doch unvermeidlich fest, dass es den Kindern offensichtlich, im Bezug auf diese Form der "Erziehung" (dieses Wort deshalb, weil ich an "wohlerzogen" denke) äußerst gut tut, solcherart von der Gesellschaft abgeschottet zu sein!? Offensichtlich hat das Fernsehen doch keinen so schlechten Einfluss auf Kinder, wie gemeinhin angenommen wird: Die Sprache entwickelt sich gepflegt und vornehm (Tascherl ist da sicher das beste Beispiel), das ganze Wesen wird höflich, zuvorkommend und wirkt dadurch viel intelligenter als das übliche Jugendgesocks der Generation Porno , das ausschließlich mit Bravos und selbstgedrehten Gewalt- und/oder Sexfilmen am Handy aufwächst.

Wobei natürlich jeder Elternteil für sich abwägen muss, ob sich diese positive Entwicklung mit all den psychologischen Langzeitschäden vereinbaren lässt ;) – aber ernsthaft: Ich finde das ist doch ein sehr interessanter, neuer Blickwinkel auf die Schauergeschichten aus Niederösterreich.

ps: Außerdem ist mir aufgefallen, dass das Wort "Kellerkind" nun für immer verbrannt ist und daher genauso in das Buch der verbotenen Wörter gehört wie zB "Führer" oder "Propaganda". Aber das ist eine andere Geschichte.