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Einige Änderungen

Nicht nur Die Presse darf ihr Design ändern, auch ich kann das. Vor allem deshalb, weil ich seit ungezählten Jahren angemacht werde, dass ich noch RandomInsights.net Screenshotimmer nicht die Standard-Wordpress-Theme ersetzt habe.

Das hat sich nun erledigt. Ich finde das neue Aussehen übersichtlicher, besser für breitere  Bildschirme geeignet und ziemlich hübsch. Eine erneute Meinungsänderung meinerseits ist natürlich durchaus möglich und explizit vorbehalten. Ich war übrigens zu faul, das neue Design woanders als mit Firefox 3 zu testen – sollte es in anderen Browsern zu Darstellungsproblemen kommen, bitte melden. Der IE6 wird nicht mehr unterstützt. Aussehen sollte das Ganze wie im Screenshot dargestellt.

Google war der Meinung, dass ich eine finanzielle Gefahr für Werbetreibende darstelle (“Since keeping your account in our publisher network may financially damage our advertisers in the future, we’ve decided to disable your account.”) und hat mich für AdSense gesperrt. Für immer. Daher ist mein Weblog ab sofort 100 % werbefrei.

Als Ersatz, damit die Sidebar nicht zu leer wird, habe ich RandomInsights.net in Friend Connect / OpenSocial integriert – ein Service, den auch schon viele andere Websites anbieten. Ein jeder kann nun seine Verbundenheit demonstrieren, Member werden, sein Bildchen anzeigen lassen, Freunde deklarieren und so in das soziale Netzwerk RandomInsights.net eintreten. Ich weiß noch nicht, wie das ankommt, aber es würde mir schon gefallen, wenn bis Ende der Woche wenigstens mieselsüchtige zehn Member aufscheinen würden. Also los!

Ansonsten: Feedback wie immer sehr erwünscht.

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Kampusch und Google

Manchmal lohnt es sich doch, einen Blick auf die Google Adsense Werbung zu werfen, die in meinem Weblog eingeblendet wird, denn dann entdeckt man solche Juwelen (Markierung wurde natürlich erst im Nachhinein hinzugefügt):

Ein Klick brachte mich auf diese Seite – ich hab mich aber aus Angst vor einem 5-Jahres-Knebelvertrag nicht getraut, meine Handynummer anzugeben, daher weiß ich nicht, wie sich der Natascha-Kampusch-Klingelton angehört hätte. Gar nicht so unlustig ist übrigens auch der letzte Link: Wieso erscheint der bei einem Natascha Kampusch Beitrag, welche Miss wird da überhaupt gesucht? Miss Piggy?!

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My Picasa Abuse

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Thank you for your cooperation.

Diese E-Mail fand ich heute Morgen in meinem Posteingang – zwei Tage nachdem ich mir ernsthaft über ein Backup meiner Picasa-Daten den Kopf zerbrochen, aus Faulheit meine Versuche aber wieder abgebrochen habe. Bitches!

Ich glaube, es wurden nur die uralten “Voi-Zua”-Bildchen gelöscht, die betrunkene Menschen in ekelhaft-lustigen Situationen zeigten (aus dieser Serie ist mir nur dieses geblieben). Die Nackerbazln (auch dieses) sind aber noch genau so da wie diese, für heute gut passende Grafik.

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Was bekommt man eigentlich zu lesen?

Nachdem ORF.at zunehmend dazu übergegangen ist, anstatt vernünftiger Nachrichten hauptsächlich solche zu veröffentlichen, die sich mit einem ansprechenden Bildchen verzieren lassen (siehe rechts), habe ich mich schon vor geraumer Zeit nach einem alternativen Anbieter zur täglichen Versorgung mit aktuellen Meldungen umgesehen.

Nach einigen fehlgeschlagenen Versuchen benutze ich nun Google News. Die Übersichtlichkeit ist dort zwar auch nicht so wahnsinnig gut, aber zumindest bekommt man Nachrichten aus verschiedensten Quellen mit verschiedensten Schreibstilen und Designs präsentiert, was das Ganze etwas abwechslungsreicher macht.

Dabei ist mir auch etwas Interessantes aufgefallen: Google News bezieht und gruppiert ja vollautomatisch Nachrichten aus Hunderten verschiedenen Quellen und ich vermute jetzt einmal, dass jene News, die am häufigsten vorkommen und über die am meisten geschrieben wird, gezeigt werden – was ja nach bestem “demokratischen” Prinzip ein ganz akzeptables Ergebnis bringen sollte.

Tut es auch – zwar ändert sich im Laufe eines Tages auf der News-Seite nur relativ wenig, aber das ist ja nichts Schlechtes (außer einem ist grad besonders langweilig). Das Interessante Verstörende daran ist aber der direkte Vergleich: Auf ORF.at erscheinen fast nie Nachrichten (zumindest nicht prominent als Bild ganz oben), die Google News (und somit, man erinnert sich an das Demokratieprinzip, viele andere Medien) ganz nach oben reiht.

So scheint ORF.at fast ausschließlich über Skandale und diverse irrelevante Boulevardnachrichten zu schreiben, während mir über Google so packende Beiträge wie jener über Nacktflieger zum FKK Strand einfach entgehen. Auch von diesem überhypten Mini-Börsencrash letzte Woche habe ich auf Google News nichts erfahren (sondern direkt in meinem Aktiendepot abgelesen), dafür aber sofort über den Milliardenverlust bei Societe General (ich weiß nicht auswendig, wohin die Akzente gehören, man verzeihe mir also meine eingedeutschte Schreibweise des französischen Firmennamens). Mein Fazit: ORF.at ist hin und wieder etwas unterhaltsamer zu lesen, Google News ist aber als Newsprovider für den interessierten Zeitgenossen, der harte Fakten und gut fundierte Informationen will, eindeutig die bessere Wahl. Wobei das im Vergleich zu ORF.at wohl kaum ein Newsportal nicht behaupten kann.

Nachdenklich hat mich auch gestimmt, wie eingeschränkt die Weltsicht eigentlich ist, wenn man sich auf einen einzelnen Newsanbieter verlässt – das ist mir noch nie so direkt bewusst geworden wie die letzten Wochen. Man erfährt tatsächlich nur die Dinge, die dem Redakteur genehm sind, in der Form, wie er es für richtig hält – und sonst nichts.

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Praktikantenpresse (3)

Das hat zwar jetzt kein menschlicher Praktikant verbrochen, sondern die Algorithmen von Google News, aber es passt so schön in die “Rubrik”. Ich bin zwar normalerweise eh sehr einfach und schnell unterhalten, aber das ist dann sogar mir eine Spur zu makaber:

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