Posts Tagged Haubner

Schockierendes Geständnis

Das, was wir alle zwar schon vermuteten, jedoch nicht wahr haben wollten, ist nun abstoßende Gewissheit: Unsere Familienministerin Andrea "120 kg" Kdolsky schockierte die Öffentlichkeit mit dem Geständnis, dass natürlich auch eine Ministerin Sex habe. Dramatischer als die Tatsache, dass offenbar selbst Frau Kdolsky noch nicht außer Betrieb genommen wurde, erscheint die allgemeine Formulierung des Geständnisses. Denkt man die Äußerung konsequent fort, so könnte man zu dem Schluß kommen, daß diese Feststellung auch auf andere Ministerinnen zutreffen könnte. Und das würde bedeuten, daß selbst Pin-ups wie die Rauch Kallat Mitzi, Tante Ursi Haubner oder gar die unvergessene Gehrer Liesl noch immer aktiv sind oder dies zumindest bis vor wenigen Wochen waren …

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Nationalratswahl 2006 – Hans Peter Martin

Die Nationalratswahl 2006 (Take 1) scharrt schon nervös vor der Tür – ich selbst wurde sogar etwas von ihr überrascht und bin jetzt schon mächtig nervös wegen morgen. Trotzdem hat es zumindest der treue Ghostwriter noch geschafft, sich nach Ursi Haubner auch noch Gedanken über die Zukunft eines letzten Spitzenkandidaten, diesmal den Hans Peter mit der weißen (die Parteifarbe ist natürlich kein Zufall) Weste, zu machen:

Die Chancen für Hans Peter Martin stehen ja wahrlich nicht schlecht. Mikrige vier Prozent sind für den Einzug ins Hohe Haus an der Ringstraße nötig. Setzt man diese Zahl in Relation zur Auflage der Krone bräuchte unser vorarlbergerischer Wirbelwind gar keinen Wahlkrampf mehr zu betreiben, sondern müsste nur noch darauf hoffen, dass ihm jeder 25. Kronenzeitungsleser seine oder ihre Stimme schenkt. Sollte ihm dies nicht gelingen, wäre wohl ein politisches Erdbeben die Folge: Hans Dichand würde sich aus Scham ins Privatleben zurückziehen und seinen 50-Prozent-Anteil an der Krone an die schon seit Jahrzehnten auf ihre Chance lauernde WAZ–Zeitungsgruppe verschenken.

Wie würde jedoch die Zukunft von Hans Peter himself aussehen? Möglichkeiten hätte er genug. Natürlich gibt es da ein für ihn noch ein gemachtes Spesen- und Privilegiennest in Brüssel und Straßburg. Weiters würde er vermutlich einen Bestseller schreiben, Titel "Die Regionalisierungsfalle" (Thema wäre sein kurzes Gastspiel in der österreichischen Bundespolitik) und welch "Bittere Pille" der Wahlkrampf für ihn war.

Da unser Hans Peter Dampf jedoch mit seinem Job in Brüssel nicht ausgelastet wäre, bräuchte er unbedingt einen zweiten. Unser Tipp: Hans Peter sollte im Parlament als Putzkraft anheuern. Dies müsste natürlich unter falschem Namen und Geschlecht erfolgen – Unterstützung könnte er hier von Monty Phyton erhalten, die HPM zu einem "Monty Phyton Weib" erster Klasse modellieren würden.

Doch was würde diese Anstellung bringen, noch dazu wo Fischer und Schüssel dafür bekannt sind, pro Stunde lediglich zwei bis drei Euro – und das auch nur an Slowaken – zu bezahlen? HPM könnte im Hohen Haus seinen investigativen Auftrag erfüllen, indem er Parlamentarier belauscht, Fotos von vertraulichen Unterlagen des Verteidigungsausschusses macht oder im Müll herumstöbert, um so auf belastendes Material zu stoßen. Wer weiß, welch neuer Bestseller so entstehen würde oder welch wertvolle Informationen er der Krone liefern könnte. Dies würde, als angenehmer Nebeneffekt, noch mehr Publicity sichern, denn am Horizont sieht man schon die Bundespräsidentschaftswahl 2010 aufblitzen.

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Nationalratswahl 2006 – Ursula Haubner

Der geschätzte Ghostwriter ist fleißig und liefert nach den Zukunftsaussichten von Ing. Peter Hojac/Westenthaler auch jene von Ursi Haubner:

Viele vermuten ja, dass die ORF-Stiftungsräte des BZÖ aka "Die Freiheitlichen – Liste Hojac – BZÖ – Jörg H. and Friends – Tante Ursi und Hubsi G. sowie der Rest der coolen Gang" nur deshalb die Wahl des SPÖ-Mannes Alexander Wrabetz unterstützt hätten, damit das Sommerinterview von Peter Westenthaler, formerly known as Ing. Hojac, im TV nicht mit der Championsleague in Konkurrenz treten muss und der ehemalige Bundesligachef als One-Mann-Show das Hauptabendprogramm bestreiten darf.

Diese Vermutung ist jedoch grundfalsch: "Richtig ist vielmehr" (© SPÖ-Parteischule), dass Wrabetz die Unterstützung des BZÖ (den vollständigen Namen können wir an dieser Stelle aus Platzgründen nicht wiedergeben) als Tauschhandel gegen einen Moderatorenjob beim ORF erhielt.

Ursi Haubner wird damit für den Fall des Ausscheidens aus der Regierung, dessen Wahrscheinlichkeit die Statistik Austria mit 99,998 % berechnet hat, die Moderation des täglichen Straßenfegers "Frisch gekocht ist halb gewonnen" übernehmen. Die Vorraussetzungen für diesen Top-Job bringt die gebürtige Bad Goiserin zweifelsohne mit, ist sie doch Koch- und Handarbeitslehrerin und hat damit die beste Qualifikation, welche man sich für dieses Amt wünschen kann. "Sie wissen doch ganz genau, dass niemand besser Ente auf Orangensauce und als Dessert ein so wunderbares Orangensorbet zubereitet wie ich" soll unsere Ursula Haubner, welche sich aktuell noch als "Sozialministerin" bezeichnet, den ORF-Stiftungsräten vor der Wahl von Wrabetz mit auf den Weg gegeben haben.

Laut informierten Kreisen soll es dem künftigen ORF-General auch nicht schwer gefallen sein, "der Ursi", wie er sie liebevoll nennt, diesen Job zuzusichern, weiß er doch, dass schon ihr bisheriges Credo "Frisch gekocht ist halb regiert" lautete. Auch ihr Bruder, ein gewisser Jörgl aus Kärnten, ist über die neue Aufgabe seiner Schwester hoch erfreut, da er sich von ihrem Engagement die Stimmen der Kärntner Hausfrauen bei der Landtagswahl 2009 verspricht.

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5 Zitate von Wolfgang Schüssel

Bevor ich den wunderbaren Beitrag des Ghostwriters zur Haubner Ursi veröffentlichen werde, folgen noch einige jener Zitate unseres Kanzlers:

  1. Wäre ich ein Linker, würde die ganze Emanzentruppe vor mir flach liegen.
  2. Wäre ich die ganze Emanzentruppe, würde ich vorm Kanzler flach liegen.
  3. Wenn kein Wahlkampf wäre, würde ich mir die ganze Emanzentruppe vornehmen.
  4. Die ganze Emanzentruppe ist eine richtige Sau.
  5. Auch die ganze schwedische Emanzentruppe sind lauter Trotteln, weils wie Kamele agieren.

(Zum besseren Verständnis, auch der österreichischen Außenpolitik der 90er-Jahre, lese man Schüssels Wikipedia Eintrag, Abschnitt "Die Frühstücksaffäre".)

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Kunst

“Mit großer Sorge” (Zitat Dr. Thomas K.) musste das österreichische Volk vor knapp drei Jahren mitansehen, wie die Saliera aus demKunsthistorischen Museum in Wien verschwand. Wie schon Grillparzer wusste – unverhofft kommt oft – tauchte sie jetzt völlig überraschend in einem niederösterreichischen Wald wieder auf. Vergraben von einem Möchtegern Thomas Crown, leicht beschädigt wegen unsachgemäßer Behandlung. Selbstverständlich müssen dem Dieb sämtliche Strafen erlassen werden, war er doch betrunken und hat er das unbezahlbare Kunstwerk doch auch nur ein bisschen zerkratzt …

Grund zu überschwänglicher Freude sollte man meinen, wäre da nicht jenes nationale Waterloo, welches sich durch den Rückgabeentschluss des Schiedsgerichtes zu den Klimt-Bilder manifestierte. Österreich ohne Klimt, das wäre ja wie die Schweiz ohne Matterhorn, London ohne Towerbridge oder Ursula Haubner ohne Jörg Haider.

Was liegt da näher als das derartig malträtierte österreichische Nationalbewusstsein, noch dazu im Wahljahr 2006, durch den Rückkauf der Klimt-Werke wieder herzustellen? Einziges Problem hierbei: Die leidige Kohle. Das fiel selbst unserer verehrten Frau Bundesministerin für Unterricht und Kunst, Liesl Gehrer, auf. “Wer soll das bezahlen, wer hat soviel Geld?” wurde die Ministerin im Staatsfunk Ö3 zitiert. Saxxens Blog (R) sowie der Ghostwriter geben an dieser Stelle der österreichischen Bundesregierung Hilfestellung, wie die kolportierten 220 Mio. Euro aufgetrieben werden können:

  • Börsegang der Post: Durch die gleichzeitige Zweckwidmung des Privatisierungserlöses zu Gunsten des Rückkaufs der Klimt-Bilder könnte man so jeden Privatisierungsgegner als Kunstbanausen brandmarken und so das Projekt auf jeden Fall durchpeitschen.
  • Rasen für den guten Zweck: 160 künftig nicht nur als Tempolimit auf allen österreichischen Autobahnen, sondern auch als grundsätzlich vorgeschriebeneFahrgeschwindigkeit, um so, wie unser Bundesminister fürInfrastruktur, Hubsi Gorbach, versichert, die Verkehrssicherheit zu erhöhen. All jene Sonntagsfahrer, die glauben, sie müssten mit schlappen 140 Sachen den Verkehr aufhalten und so die Verkehrssicherheit gefährden, müssen gnadenlos abkassiert werden. Natürlich zweckgebunden, zum Ankauf der Klimt-Werke.
  • Versteigerung der ausgemusterten Saab Draken bei ebay: Um den Erlös zu maximieren könnte der zuständige Minister Hubsi Gorbach Kraft seines Amtes ein Zertifikat ausstellen, welches bescheinigt, dass sämtliche Draken 1987 vom Papst, formerly known as Kardinal Ratzinger, angekauft wurden. Der Pontifex Maximus könnte unmöglich gegen dieses “gefuchste” Vorgehen der Republik protestieren, kommen die Erlöse doch dem Rückkauf der Klimt-Bilder zugute.
  • Keine neuen zweisprachigen Ortstafeln für die betroffenen elf Kärntner Gemeinden: Durch die so erzielten Einsparungen von rund 50 Mio. Euro (Quelle: Kärntner Landesregierung) könnte immerhin schon fast ein Viertel des Kaufpreises finanziert werden.

So, geneigter Leser und bezaubernde Leserin, nun bist du gefragt. Bitte zerbrich dir Kopf und überlege, wie wir Adele Bloch-Bauer, die Häuser in Unterach am Attersee und Co im Lande behalten können. Sachdienliche Hinweise bitte an Liesl Gehrer (ministerium@bmbwk.gv.at) richten.

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