Posts Tagged Kampusch

Also ich find’ das Wetter super

Ich weiß nicht, warum sich jeder so wortreich über das derzeitige On-Again-Off-Again-Wetter beschwert – ich find es super. Es ist nie zu heiß, die Luft ist immer schön vom Regen gereinigt und man kann Passantinnen jederzeit die eigene Eleganz präsentieren, indem man leichtfüßig über die zahllosen Pfützchen hüpft.

Zugegeben, für Bauern ist das Wetter nicht gerade optimal, und es ist schon auch gerne drückend schwül, aber schwül ist der Sommer sowieso. Außerdem fallen mir auf Anhieb einige schöne Gründe ein, warum ein verregneter Sommer gar nicht so schlecht ist:

  • Man muss nicht jede Nacht das Fenster aufreißen, nur um das Schlafzimmer halbwegs erträglich-kühl zu halten.
  • Man wird nicht ständig angemacht, warum man denn gestern nicht im Freibad war. Oder warum man immer noch so kasweiß ist.
  • Das Wetter gibt vielen Hausbesitzern, vor allem in OÖ, NÖ und dem Burgenland die Motivation, endlich mal den Keller aufzuräumen *.
  • Es ist heiß genug, dass die lokale Weiblichkeit reizend kurze Fetzchen spazieren führt, aber nass genug, um diese dann regelmäßig durchsichtig zu machen.

* Das ist zwar ein bisschen geschmacklos jetzt, aber so im Nachhinein kann man schon froh sein, dass weder Fritzl noch Priklopil ihre Häuser in gefährlicher Flussnähe hatten.

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Schickt unsere Kinder in die Keller

Sonntag Abend hab ich halbschlafend die Im-Zentrum-Diskussion rund um den Fall von Inzest-Fritzl verfolgt. Neben einem überraschten Aufschrei meiner Gefährtin, die eine ihrer Professorinnen in der Runde entdeckte, weckte mich vor allem die Aussage eines der mitredenden Herren auf:

Der (ich weiß leider weder Name noch Funktion) hat nämlich wiederholt betont, wie ausgesprochen höflich , zuvorkommend und freundlich die eingesperrten Kinder von Fritzl und seiner Tochter seien. Oha, dachte ich mir, das ist ja eine interessante Parallele mit Natascha Kampusch, die ja meines Erachtens nach doch sehr höflich und "wohlerzogen" ist.

Da stelle ich doch unvermeidlich fest, dass es den Kindern offensichtlich, im Bezug auf diese Form der "Erziehung" (dieses Wort deshalb, weil ich an "wohlerzogen" denke) äußerst gut tut, solcherart von der Gesellschaft abgeschottet zu sein!? Offensichtlich hat das Fernsehen doch keinen so schlechten Einfluss auf Kinder, wie gemeinhin angenommen wird: Die Sprache entwickelt sich gepflegt und vornehm (Tascherl ist da sicher das beste Beispiel), das ganze Wesen wird höflich, zuvorkommend und wirkt dadurch viel intelligenter als das übliche Jugendgesocks der Generation Porno , das ausschließlich mit Bravos und selbstgedrehten Gewalt- und/oder Sexfilmen am Handy aufwächst.

Wobei natürlich jeder Elternteil für sich abwägen muss, ob sich diese positive Entwicklung mit all den psychologischen Langzeitschäden vereinbaren lässt ;) – aber ernsthaft: Ich finde das ist doch ein sehr interessanter, neuer Blickwinkel auf die Schauergeschichten aus Niederösterreich.

ps: Außerdem ist mir aufgefallen, dass das Wort "Kellerkind" nun für immer verbrannt ist und daher genauso in das Buch der verbotenen Wörter gehört wie zB "Führer" oder "Propaganda". Aber das ist eine andere Geschichte.

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Die Niederösterreicher und ihre Keller

Es ist schon verdammt krass, was die so mancher Niederösterreicher in seinem Keller treibt, da bleiben sogar mir die geschmacklosen Scherze im zugeschnürten Halse stecken. Bin aber schon gespannt, wenn man endlich darüber Witze machen kann- spätestens in 22,3 Jahren , evtl. gibts da RandomInsights.net ja noch. Nichts übrigens gegen die liebe Natascha Kampusch (die noch dazu eben so selbstlos ihre Hilfe angeboten hat), aber gegen Amstetten ist ihre Geschichte, mit Verlaub, ein Lercherlschas.

Dafür kündige gleich mal Einträge zu neuen, interessanten Themen an, zB was sich die ehemalige sowie verrückte Mitbewohnerin D. aktuell noch alles heraus nimmt oder zB auch, warum die Linz AG meinte, uns am Freitag den Strom abdrehen zu müssen …

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Hatten Kampusch und Priklopil Sex?

Diese Frage will eine namhafte Gratiszeitung nun endlich beantwortet haben und beruft sich auf Ermittlungsakten, die unter ominösen Umständen an die Öffentlichkeit gekommen sind. Als bekennender Natascha-Kampusch-Fan hat auch mich diese Frage tief bewegt und zu vielen intensiven Grübeleien geführt. Ich bin aber schon lange vor diesem sensationsgierenden Beitrag in "Heute" zu einer (für mich zufriedenstellenden, weil schlüssigen) Antwort gekommen:

Natürlich hatten Natascha Kampusch und Wolfgang Priklopil Sex. Onkel Wolferl, der, soll man den Gerüchten glauben, auch eine ausgeprägte Neigung Richtung Sado Maso pflegte, entführte sich ja kein kleines Mädchen nur damit es Staub wischt und das Backrohr reinigt (dafür hatte er eh eine Mutter).

Die Frage, die ich bis dato für mich noch nicht zufriedenstellend beantworten konnte ist jene, ob er das arme kleine Mädchen gleich in der ersten Nacht vergewaltigte (und auch in Zukunft dann immer so vorging) oder ob er lange genug wartete (lange genug können Monate, aber auch Jahre sein), bis sich das hübsche Stockholm-Syndrom, das man bei Natascha durchaus feststellen kann, soweit verfestigt hatte, dass sie sich schlussendlich freiwillig "ergab" und es somit höchstens zu einer "indirekten" Vergewaltigung kam.

Bis vor kurzem war ich mir ziemlich sicher, dass zweiteres bzw. eine sanfte Mischform der wahrscheinlichere Fall war. Mittlerweile hat sich meine Überzeugung aber geändert, da ich immer mehr der Meinung bin, dass Wolfgang Priklopil nicht nur ein sehr kranker (und daher bis zu einem gewissen Maße auch armer) Mensch war, sondern auch ein sehr, sehr perverser. Eventuell entdecktes Bild- oder Filmmaterial von Sado-Maso-Orgien mit Natascha Kampusch würden mich daher also nicht besonders wundern.

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Natascha Kampusch kommt nicht zur Ruhe

Was muss ich heute zu meiner Erleichterung und Freude lesen ? Der Fall Natascha Kampusch ist allem Anschein nach noch immer nicht restlos aufgeklärt, denn der mutige, gerechtigkeitssuchende Martin Wabl hat nun endlich durchgesetzt, sein Anliegen vor Gericht präsentieren zu dürfen – konkret geht es um jene Vorwürfe an Tascherls gefühlslose, eiskalte Mutter, die Sirny Gitti, dass sie an der Entführung beteiligt gewesen sei. Außerdem ist es Wabl, wie man gerne auf seiner offiziellen Website nachlesen kann, auch ein Anliegen, dass die Fehler, die der Polizei offensichtlich während der Fahndung nach Tascherl (die in Insiderkreisen übrigens schon als "das nächste große Ding nach Christina Stürmer" gehandelt wird) passiert sind, aufzudecken, um in Zukunft solchen Pfusch zu verhindern. Ich werde die Entwicklung mit Spannung verfolgen.

Noch nicht rechtmäßig verhandelbar ist eine Initiative eines anderen gesetzestreuen Bürgers, nämlich mir – schon seit Jahren versuche ich eine offizielle Stellungnahme zu folgender Tatsache zu bekommen: Warum heißen weder der Vater (Ludwig Koch) noch die Mutter (Sirny Gitti) von Tascherl "Kampusch"? Handelt es sich bei Natascha vielleicht gar um die verschollene Maddy und war Wolfgang Priklopil ein perverser, kinderschändender Marokkaner, der gern Urlaub in Portugal machte? Ich wünsche, nein, ich verlange eine Gegenüberstellung der McCanns und Natascha – bestimmt erkennen sie sich wieder und es gibt rührende, fernsehtaugliche Wiedersehensszenen. Der Wahrheit muss Genüge getan werden!

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