Was muss ich heute zu meiner Erleichterung und Freude lesen ? Der Fall Natascha Kampusch ist allem Anschein nach noch immer nicht restlos aufgeklärt, denn der mutige, gerechtigkeitssuchende Martin Wabl hat nun endlich durchgesetzt, sein Anliegen vor Gericht präsentieren zu dürfen – konkret geht es um jene Vorwürfe an Tascherls gefühlslose, eiskalte Mutter, die Sirny Gitti, dass sie an der Entführung beteiligt gewesen sei. Außerdem ist es Wabl, wie man gerne auf seiner offiziellen Website nachlesen kann, auch ein Anliegen, dass die Fehler, die der Polizei offensichtlich während der Fahndung nach Tascherl (die in Insiderkreisen übrigens schon als "das nächste große Ding nach Christina Stürmer" gehandelt wird) passiert sind, aufzudecken, um in Zukunft solchen Pfusch zu verhindern. Ich werde die Entwicklung mit Spannung verfolgen.
Noch nicht rechtmäßig verhandelbar ist eine Initiative eines anderen gesetzestreuen Bürgers, nämlich mir – schon seit Jahren versuche ich eine offizielle Stellungnahme zu folgender Tatsache zu bekommen: Warum heißen weder der Vater (Ludwig Koch) noch die Mutter (Sirny Gitti) von Tascherl "Kampusch"? Handelt es sich bei Natascha vielleicht gar um die verschollene Maddy und war Wolfgang Priklopil ein perverser, kinderschändender Marokkaner, der gern Urlaub in Portugal machte? Ich wünsche, nein, ich verlange eine Gegenüberstellung der McCanns und Natascha – bestimmt erkennen sie sich wieder und es gibt rührende, fernsehtaugliche Wiedersehensszenen. Der Wahrheit muss Genüge getan werden!
