RandomInsights wird 7 Jahre alt …

… und das muss ordentlich gefeiert werden.

Daher gibts am 19. November 2010 (ein Freitag, und zufällig tatsächlich genau der Geburtstag von RandomInsights) mitten in Linz eine ordentliche Geburtstagsfeier. Alle meine Leser und deren Gäste sind herzlich eingeladen.

Details, sobald sie feststehen, folgen hier und auf Facebook. Ich freu mich auf dein Kommen!

Wirklich.

http://www.facebook.com/event.php?eid=158325207516437

Sommerloch in der Lustenauer Straße

Das Sommerloch schlägt nicht nur auf RandomInsights.net zu, sondern auch in der österreichischen Medienlandschaft. Seicht wie jene nunmal ist, droht sie bei der sommerlichen Hitze akut austrocknen; die paar kläglichen HCS- und KHG-Skandale geben bei weitem nicht genug her, um die zeitungshungrigen Urlauber bei Stange zu halten.

Hin und wieder tut sich für die verzweifelten Redakteure aber ein wahrer Glücksfall auf, etwa in Form des mittlerweile bundesweit bekannten, äußerst sympathischen Pärchens in der Linzer Lustenauerstraße. Weit unterhaltsamer als der eigentliche, anstößige beneidenswerte Akt sind aber die Versuche der journalistischen Ferialpraktikanten, mit Hilfe möglichst zweideutiger Wortspiele eine Miniatur-APA-Meldung auf eine halbe Seite aufzublasen. Gelingen tuts zwar schlussendlich trotz aller Mühe nur mit selten nutzlosem Bildmaterial, aber es zählt ja der Gedanke:

Und es stellt sich nur noch die Frage, was schlimmer ist: Ein sinnlose Zeitungsmeldung zu drucken, oder einen noch sinnloseren Blogeintrag darüber zu schreiben. Hach, Sommerloch, du bist eine Schlampe.

(Danke an M. für den Scan)

Hate, Anarchy and Pornography

Meine ganze Schreib-Zeit wird derzeit anderweitig blockiert (wer Schuld hat, weiß Bescheid), darum sauge ich mir schnell diese kurzen Eintrag aus den Fingern.

Meine Spitzel (nicht nur die Russen erfreuen sich solcher) im Linzer Magistrat hat mich darüber informiert, dass RandomInsights.net seit neuestem auf dem Index steht. Und das macht mich ziemlich stolz:

Sensorflächen

Seit meinem letzten Umzug muss ich zwar nicht mehr mit dem Bus fahren, ich erinnere mich aber gern an die neueste Generation der Busse der Linz AG zurück, denn die sind im Sommer immer gut gekühlt.

Außerdem sind sie hochmodern und haben zum Öffnen der Türen (sowohl innen als auch außen) keine ordinären Tasten mehr, sondern coole Sensorflächen, sodass ich mir immer wie auf der Enterprise-E vorgekommen bin. Neben dem Gefühl, in der Zukunft zu sein, bieten diese Sensorflächen noch einen sehr angenehmen Nebeneffekt – innerhalb von 3 Sekunden kann man damit die Intelligenz des Benutzers auf den IQ-Punkt genau messen.

Denn der IQ ist umgekehrt proportional zu Festigkeit und Dauer, mit der die Sensorfläche "gedrückt" wird. Wenn das kleine Licht des "Ich-möchte-aussteigen"-Sensors geschlagene 10 Sekunden brutal gequetscht wird, dass sich der arme Finger um 45 Grad verbiegt und gleich zu brechen scheint, kann man davon ausgehen, dass der betreffende Drücker nicht unbedingt als Favorit im nächsten Buchstabierwettbewerb gelten wird. Wird beim Einsteigen mit voller Kraft ein dutzendmal auf den Sensor eingeprügelt, bevor dieser überhaupt mittels freundlicher LED auf Bereitschaft hinweist, liegt die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der Gewalttäter Schwierigkeiten haben wird, den Unterschied zwischen Bundeskanzler und -präsident zu benennen.

Das mag jetzt vielleicht übertrieben und peinlich klischeehaft klingen, aber ich bitte die geneigte Leserin und den geneigten Leser, bei der nächsten Busfahrt in Linz darauf zu achten – meine These wird halten, garantiert.

Wo wohnen?

In drei Monaten ziehe ich also aus meiner Wohnung aus – früher war das noch "unsere", seit einigen Wochen wohne ich aber allein. Das ist auch schön so, ich wohne gern allein; problematisch ist jedoch, dass die Wohnung zu groß für einen allein ist, vor allem für mein schmales Portmonnaie. Wohin also als nächstes?

Günstigere Mietwohnung? Die Variante für Erwachsene, gerade deswegen vielleicht nicht optimal für mich geeignet. Finanziell auch eine größere Hürde, sehr schwierig ist vor allem aber, die richtige zu finden in Linz. Wohnung mein' ich.

Wohnung kaufen? Zu früh, zu viel Verantwortung, zu teuer, zu endgültig.

WG? All meinen früheren Erfahrungen zum Trotz ziehe ich auch wieder eine Wohngemeinschaft in Betracht, dieses Konzept steht und fällt aber mit den richtigen Mitbewohnern. Der gute W. wäre grundsätzlich zwar ganz gut geeignet und selber grad auf der Suche1, scheidet aber leider wegen akuten Haarproblemen (weniger seine als die seiner Katzenungetüme) aus. Und andere vertretbare Mitbewohner sind nicht zu sehen am Horizont. Dabei ließe sich zu dritt ein sehr schönes Domizil finanzieren.

Zurück zu den Eltern? Durchaus denkbar – für das Geldbörserl sicherlich die größte Wohltat. Platz wär auch mehr als genug, nur ist die Lage des heimatlichen Elternhauses suboptimal, denn ich wäre praktisch von meinem Leben abgeschnitten; und fürs Pendeln hab ich kaum die nötige Ausgeglichenheit. Außerdem würde das, wie mir heute schon von G. vorgeworfen wurde, das Klischee des Computerfritzn im KellerDachboden von Muttern perfekt machen.

Studentenheim? Das kristallisiert sich tatsächlich immer mehr als die beste Zwischenlösung heraus. Billig und sorglos in einem gemütlichen Winz-Zimmerchen wohnen (Putzfrau inklusive, eventuell sogar das Essen). Es gäbe auch das eine oder andere Heim in akzeptabler Nähe zur Innenstadt. Möglicherweise hab ich aber nicht mehr die Geduld und Muße, mich mit überlauten, ausufernden Nachbarn herumzuärgern, mit unfreundlichen Putzfrauen oder beischlafsfeindlichen Besuchsregeln.

Weiß irgendjemand ein Plätzchen für mich?

1 Hat mir aber Beziehungen und Empfehlungsschreiben voraus.