Der Niedergang eines Helden

Es ist sehr traurig, wenn einem Helden, einem bewundernswerten Mann, von den gefühllosen Medien zwanghaft ein verzerrt-menschliches Gesicht aufgedrückt und so versucht wird, ihm grausam den Volkshelden- und Vorbildstatus zu entreißen, den er sich über viele Jahre des unermüdlichen Einsatzes redlich verdient hat. Die Rede ist natürlich, der geneigte Leser hat es schon erraten, von Richard Lugner.

Nur ATV versucht noch, Richard in altem Glanz zu zeigen – leider mit zunehmend abnehmendem Engagement. In allen anderen Medienorganen wird sowieso nur mehr lang und breit und gegen den Willen des Lesers und Zuschauers über die wenigen Fehler dieses großen Mannes berichtet. Niemand will wissen, wie und warum der herzensgute Lugner von dieser Hexe Mausi (die sich seit neuestem mit dem fiktiven Künstlernamen “Christina” schmückt – niemand weiß warum) über den Tisch gezogen wird und wie sie ihm das letzte Hemd auszieht, nachdem sie sich viele Jahre lang in Richards immerwährender Sonne wohlig gebräunt hat (ganz zu Recht darf diese böse, böse Frau nicht ins Dschungelcamp,). Und vor allem will niemand wissen, dass der Held meiner zahllosen Fernsehabende anscheinend am Rande des finanziellen Ruins steht.

Traurig ist das. Aber traurig ist nicht, dass ein Mensch, so wie jeder andere, den einen oder anderen kleinen Fehler hat. Traurig ist, dass die herzlosen Medien das in aller Länge durchdiskutieren müssen. Ich möchte wieder meinen glänzenden, kratzlosen Richard Lugner zurück. Bitte.

Warum …

Warum soll man sich eine teure Frau leisten, wenn man auch eine billige haben kann, die noch hübscher ist?

Amen, Herr Lugner, Amen. Und neben meiner Zustimmung bekommen Sie auch noch noch meinen extra für Sie eingeführten “Geniale-Meldung-der-Woche-Award”. Gratulation.