Posts Tagged Sex

There are certain times when some websites tend to become more important

Don't blame me, blame (in this order):

  1. Evolution (and its needs and urges)
  2. Boredom
  3. Curiosity
  4. Chicks (for being so kinky on video but so peculiar in real life)
  5. Parents & Teachers & Education & Society all together
  6. Boredom

, ,

8 Comments

Auf den Unis gehts rund …

… und als Student bin ich mitten drin:

Rundgehung 1:

An der Universität Salzburg kommt es offenbar immer öfter zu sexuellen Übergriffen von Professoren auf Studentinnen, vor allem zum Zwecke der Notenverbesserung. Abgesehen von männlichen Sprüchen wie “hätt ich nix dagegen, wenn die hübsche neue Professorin eine Gegenleistung für eine Einser-Klausur haben möchte”, gibt es nur zu sagen:

Warum sollte es auf der Uni anders sein als im, grad dort so gern zitierten, “richtigen Leben”. Dort ist es schließlich nicht unüblich, sich eine Beförderung, eine Gehaltserhöhung oder ähnliches mit dem Körper zu verdienen*. Studentinnen sind im Übrigen alt genug, um zu wissen, was sie für eine gute Note zu tun bereit sind, schließlich sind sie nicht mehr in der Mittelstufe und bei weitem nicht so unschuldig, wie sie sich gerne geben. So gesehen bietet die Uni Salzburg also eine gute extrakurrikulare Vorbereitung auf die spätere berufliche Laufbahn – man verzeihe mir den extrem schlechten Kalauer: Wer ganz oben sein will im Jahrgangsranking, muss halt auch woanders oben sein.

Rundgehung 2:

Heuer sind so viele Studenten wie noch nie an österreichischen Universitäten inskribiert. Das liegt einerseits an der Abschaffung der Studiengebühren, andererseits am enormen Ansturm von Studenten aus Deutschland. Da ist es nicht weiter verwunderlich, dass so mancher Österreicher zornig die Faust in Richtung heillos überfüllter halbdeutscher Hörsäle schüttelt.

Ich selber merke nichts von diesem Ansturm, was aber vermutlich an der Studienrichtung und dem -fortschritt liegt – solange ich also mein Plätzchen im Hörsaal habe, begrüße ich die kulturelle Bereicherung am Campus. Ich bin aber gespannt, wann der ÖH ihr strikter Kurs gegen Studiengebühren und Zugangsbeschränkungen auf den Kopf fällt. Denn dass die Qualität der Lehre darunter leidet, steht wohl außer Frage; nicht umsonst fallen die österreichischen Unis jährlich im weltweiten Hochschulranking. Und dass  die meisten hohen ÖH-Funktionäre, so wie im Übrigen alle Politiker, gar keine Ahnung mehr davon haben, was dem Fußvolk wirklich wichtig ist, ist ja auch nichts Neues.

* Schon wieder ein Bereich, in dem Männer krass benachteiligt im Vergleich zu Frauen sind – für uns ist es so viel schwerer, uns nach oben zu schlafen. Wo ist hier die Gleichberechtigung?

, ,

2 Comments

Frühlingszeit, Trennungszeit

In den vergangen Wochen habe ich von vier befreundeten bekannten Langzeit-Pärchen erfahren, die derzeit gröbere Differenzen haben, die leicht zu einer endgültigen Trennung führen könnten. Drei davon wohnen zusammen, und bei diesen dreien ist es jeweils der Mann, bei dem es am Ausziehen ist. Soviel zu Gleichberechtigung. Vielleicht erinnert sich der geneigte Leser noch an die "Ganze Männer machen Halbe-Halbe"-Kampagne. Das ist wirklich ein guter Ratschlag, denn die Alternative zu Halbe-Halbe ist offenbar, dass die Frau alles bekommt. Aber das nur nebenbei.

Auch ich leide schon ein paar Wochen und Sexmangel entzug. Daher hatte ich ein bisschen Zeit, mir Gedanken zu machen, ob die aktuelle Trennungsflut vielleicht gar etwas mit dem endlich angekommenen Frühling zu tun hat. Einige Gründe sprechen durchaus für diese Theorie; der geneigte Leser darf sich den für sich passenden aussuchen:

  • Passanten sind wieder luftiger und offener bekleidet, was einem die körperlichen Unzulänglichkeiten des Partners schön ins Gedächtnis ruft.
  • Man kann den Abend wieder im lokalen Biergarten mit den eigentlichen Freunden verbringen – kein Grund also, daheim zu bleiben und mit dem Partner zu reden.
  • Die Temperaturen steigen wieder – vor allem bei wasser- und seifescheuen Zeitgenossen die Zeit des steigenden Geruchspiegels (ich freue mich in diesem Zusammenhang ausdrücklich nicht auf die sommerlichen Uni-Vorlesungen). Der Abtörn schlechthin.
  • Im Frühling sind alle Tiere und Menschen läufig, rollig und brunftig wie nur was. Das wird natürlich bevorzugt mit dem Stier/der knackigen Jungkuh von der Nachbarweide ausgelebt, nicht mit dem Ochsen/dem abgehalfterten Milchmonster aus dem eigenen Stall.
  • Die Frühjahrsmüdigkeit ist ein weiterer Grund, keinen Sex zu haben. Wie wenn man noch einen gebraucht hätte.
  • Jetzt wo es Morgens wieder heller ist, ist man der morgendlichen Pracht des Partners intensiver ausgesetzt als im düsteren Winter. So platzt dann endgültig die letzte Illusion.

,

16 Comments

Das Gfrett mit den Nachbarn

Nun wohnen wir seit fast einem Jahr in der neuen Wohnung, und wir waren von Anfang an überrascht, wie ruhig sie war. Man hörte nichts von den Nachbarn, keine Schritte, keine Toilettengeräusche, keine Stimmen.

Das alles änderte sich vor wenigen Monaten, als offenbar genau über uns neue Nachbarn einzogen. Vorbei war es mit der himmlischen Stille! Jetzt hören wir sie nicht nur herum trampeln, sondern bei offenen Fenstern sich am Balkon bei der obligatorischen Zigarette auch gleich die Galle aus dem Leib husten. Zugegeben, das Haus ist eh ziemlich gut isoliert und man muss selber schön ruhig sein um die neuen Nachbarn zu hören, aber es nervt schon.

Viel schlimmer ist aber noch, was sich des Nächtens abspielt, wenn wir schön brav in unserem kuscheligen Bett liegen und den Schlaf der Gerechten konsumieren möchten: Denn dann hören wir unsere neuen Nachbarn beim Geschlechtsverkehr. Und zwar manchmal so laut, dass ich schon tatsächlich aus dem Schlaf gerissen wurde – einmal sogar um halb drei mitten in der Nacht.

Anfangs habe ich stets nur einen Ihn Grunzen, Röcheln, Japsen, Schnaufen, Quieken, Röhren und Stöhnen – Brüllen ist das falsche Wort, aber es ist teilweise schon bemerkenswert laut – gehört. Erst in letzter Zeit bekomme ich auch eine verzagte Sie zu hören, die ab und an pflichtbewusst ins Geschehen einsteigt, aber durchaus dazu lernt und immer intensiver wird. Das anfängliche Fehlen einer Sie ging mir übrigens so stark an die homophobe Seele, dass ich schon ein schwules Pärchen über uns vermutete.

Zu Beginn dieser nächtlichen Ruhestörungen bin ich immer halbnackt durch unser abgedunkeltes Schlafzimmer gestolpert, um die genaue Quelle des Penetrationslärms aufzuspüren – es könnte ja auch daneben oder drunter sein. Mittlerweile kann ich aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sagen, dass es wirklich die vermaledaiten Nachbarn von oben drüber sind. Der Ablauf ist übrigens meistens der selbe: Es fängt leise an und nimmt an Lautstärke zu, bis es zu einem ersten großen Grunzer seinerseits kommt. Dann ist vorübergehend Stille (Pause? Stellungswechsel? Wenn ja, ein aufwändiger!), nur um in bis dato ungekannten Geräuschpegel fortzufahren. Das ganze Spektakel dauert ungefähr zehn bis fünfzehn Minuten, die mir wie Stunden vorkommen. Etwa zwei-, dreimal die Woche bekommen wir so vom ausgefüllten Liebesleben unserer Nachbarn unser Stückchen ab.

Wenn ich den Mut hätte, würde ich ja in Pyjama und Bademantel vor der feindlichen Wohnungstür auftauchen, so lange läuten, bis einer der beiden Fickfrösche atemlos aufmacht und dann nachdrücklich um Ruhe bitten: "Heast, Mo va da Bo, es is jo supa wennst so a feines Sexleben hast, sowas mecht i natirli a, aber mochts ned gonz so an Krawoi, bittsche, wonns leicht geht."  Ich trau mich aber nicht, daher bin ich verzweifelt auf der Suche nach alternativen Handlungsweisen, um es den beiden ein für alle Mal zu vermiesen. Vielleicht hat ja der geneigte Leser eine Idee?

14 Comments

Schlechte Ausrede, gute Ausrede

Aus aktuellem Anlass, denn ich habe wieder was gelernt:

Schlechte Aussage:

Es tut mir leid, ich war so betrunken, ich hatte mich nicht mehr unter Kontrolle.

Gute Ausrede:

Es tut mir leid, ich war so geil, ich hatte mich nicht mehr unter Kontrolle.

Fazit: Alkohol darf nie als Entschuldigung für was auch immer benutzt werden, genetisch bedingte Zwänge sehr wohl.

6 Comments