Der gute Daniel soll natürlich nicht in der Hölle braten. Er scheint zwar nicht in meiner gestrigen Liste auf, war aber entschuldigt (Red Bull Flugshow) und hat sich eben mehr als revanchiert. Man sehe sich seine geniale Geburtstagsgeschenksgeschichte an.
Monthly Archives: June 2005
Traurige Ausbeute
Die traurige Gratulations Ausbeute meines heutigen Geburtstags. Die Genannten sind zeitlich gereiht nach der Ankunft ihrer Glückwünsche (die natürlich direkte Auswirkungen auf meine Liebe zu der entsprechenden Person hat):
- guenti (00:04 Uhr!)
- pendi
- andrea
- pani
- rammler
- heidi
- manu
- graccus
- herbert
- pendi (Ein zweites Mal)
- wiggles
- katrin
- flo & babs
- ff0
- nostromo
- k-thrin
- cypher
- phil
- walchsi & maria
Vielen Dank an diese meine Liebsten, die an mich gedacht haben. Alle anderen sollen in der Hölle braten.
[Tagebuch] Vertreibung
Liebes Tagebuch,
ich muss zugeben, es gibt trotz aller Traurigkeit eine Menge objektiver Gründe, die mich froh machen, dass ich dem guten alten Hagenberg bald den Rücken zukehren kann. Der Großteil dieser Gründe hat direkt oder indirekt mit dem psychopatischen Kätzchenwürger Cypher zu tun. Diese kranke Seele wurde, gegen mein ausdrückliches Betreiben, auf Bewährung aus den Fängen seines Zellenkumpels Knutsch-und-Kitzel-Karlo entlassen – wieder einmal hat unser Justizsystem kläglich versagt.
Cypher ist nämlich überzeugter Anhänger der Benes-Dekrete. So versucht er schon seit geraumer Zeit die gesamte deutschsprachige Bevölkerung Hagenbergs zu vertreiben. Er taucht regelmäßig, ähnlich den Zeugen Jehovas, vor den schmucken Einfamilienhäusern der Hagenberger Stammeinwohner mit einer zerknitterten und aufs Übelste befleckten Kopie jener Dekrete auf und versucht die Bewohner ihres Heims zu verweisen. Meist endet es jedoch damit, dass er vom Familienvater und einem Rohrstock zurück auf die Straße geprügelt wird. Ich musste diesem peinlichen Treiben natürlich Einhalt gebieten und habe ihn am Den Haager Gerichtshof angezeigt.
Ich selbst, geliebtes Tagebuch, widme mich nun wieder ganz meiner Hilfsaktion zur Erhaltung der seltenen Flora und Fauna an den Hängen der Eiger Nordwand – dieses einzigartige Schatzkästchen der Natur muss auf jeden Fall bewahrt werden. Auch konnte ich gerührt den Georg-Büchner-Preis entgegen nehmen, den ich für meine unvergessliche Übersetzung des Lieds “Bi-Ba-Butzemann” in althochdeutsche Prosa erhalten habe.
Der Sommerfest Wahnsinn (finale Nachbetrachtung)
Nach dem Abtipp-Marathon von gerade eben (und was war verdammt viel Arbeit, ich hoffe das wird durch Unmengen von Kommentaren ausreichend gewürdigt), noch schnell ein paar Worte von mir, die nicht durch Alkohol verzerrt werden:
Das Sommerfest war ein Wahnsinn. Genial. An einige Sachen kann ich mich nur mehr dank meiner Aufnahmen (die imho übrigens eine sehr gute Idee waren) erinnern, aber auch ich möchte nochmal kurz ein paar Dankesworte aussprechen. Also, ein herzliches Dankeschön an …
- … die Organisatoren und Arbeiter des Sommerfestes (eh klar).
- … Systemabsturz und vor allem Wiggles für ihre monstergeile Performance (Zitat: Wir bitten jetzt den Saxx und den Pendi auf die Bühne …)
- … Andrea, dass sie die weite Reise auf sich genommen hat, um mich zu besuchen. Leider konnte ich dich nicht mehr Leuten vorstellen. Aber zumindest den Pendi hast du kennen gelernt ;).
- … Kerschi, weil er uns viel lecker Bier spendiert hat, ohne das das Sommerfest nicht das geworden wäre, das es war.
- … Pendi, der im Suff noch perverser ist als sonst (Zitat: Budan!)
- … Chris und Alice, die massive Aktionen durchgeführt haben, während Kalti daneben schlief.
- … Sigi, Wiggles, Daniel, Andrea, Pendi, Kalti, Chris, Chris, Alice, Edith, Doris, Rammler und all den anderen, die mit mir zelebriert haben.
Der Sommerfest Wahnsinn (7)
Ort: Mein Zimmer
Ich (fröhlich, weils endlich mal nicht so laut ist im Hintergrund): Meine Herren, es ist zum Weinen. Ich bin da in Ruhe … das ist unglaublich, es ist Mitternacht … es ist Sylvester. Es ist … Lei Lei! Es ist Sylvester. Und … ich spür mich noch voll. Und … ja … sind wir grad ganz gemütlich in einem Zimmer. Was trinkt sie da so? Ich mit meinem … meinem Cola-Rum …
Andrea: Fruchtfleisch.
Ich: Fru? Mit Fruchtfleisch krieg ich dann was. Das ist … Erdbeere, irgendwas mit Erdbeere. Und, naja, so sind wir halt da und wir werden dann in Kürze, meine Herren, also prepare … prepare … werden wir da runter schauen, weil Andrea versucht tausend millionen Leute kennenzulernen, und … ohne … ohne geht es nicht. es tut mir leid. [ Unverständlich ] Sprachaufnahme, Aufzeichnung. 60 Sekunden, es geht nicht anders, es muss … jetz sagt Andrea mal was. Du hast noch 10 Sekunden zeit … go go go, das Korps bezahlt uns nicht nach Zeit.
Andrea (lacht nur, sagt aber nichts): *kicher*
Ich: Sie kichert wie ein … du hast noch fünf Sekunden … drei … zwei … dann nicht, okay.
File: Sommerfest05_00_00.wav
Ort: Mein Zimmer
Ich (klinge erschöpft): Meine Herren, es ist zum Weinen. Es ist Punkt 12:30. Es ist kurz nach Sylvester, wir haben noch den Walzer getanzt. Ich bin noch immer allein mit der Andrea, wir sind schon aufm Sprung zu den Festivitäten. Ich bin natürlich übermäßig aufgeregt … klar. Ja … und … hmm … ich meine … ja … das wars eigentlich für heute … Wiederhören.
File: Sommerfest05_00_30.wav
Ort: Sommerfest
Ich: Meine Herren, es ist Punkt eins. Die Hofer Andrea ist am Rande zur [ Unverständlich ].
Andrea (empört): Stimmt gar nicht.
Irgendwer und ich (singen): Hello Hello.
Andrea (freut sich auch): Yeah woo.
Ich: Ich suche irgendwelche Leute, die ich der Andrea vorstellen kann, aber jeder versteckt sich vor mir, keine Ahnung warum. Und -
Andrea: Die momentane Theorie ist, der Saxx kennt gar keine Leute da.
Ich (aufgedeckt): No … noo. Don’t tell them … that … stuff.
Andrea: [ Unverständlich ].
Ich: Egal, sie hat grad Bier ausgeleert.
Andrea: Nein, das ist kein Bier.
Ich (dem Bier nachtrauernd): Jaa … des wars schon wieder für heute … Tschüs, liebes Tagebuch … *schmatz*.
File: Sommerfest05_01_00.wav
Ort: Sommerfest
Ich: He, meine Herren, es ist … wie spät ist es … halb eins, halb zwei glaub ich.
Rammler (hilfbsbereit wie immer): Ein Uhr Einunddreißig.
Ich: Das war der Rammler. er ist da, bezaubernd wie immer.
Rammler (bezaubernd wie immer): Ich begrüße sie auch, meine Damen und Herren.
Ich (ahnungslos wie immer): Und, ja .. irgendwie, ich weiß nicht so recht …
Rammler (übernimmt das Ruder): Herr XXXXXXXXXX [ Unverständlich ] übernehmen [ Unverständlich ] Schwechater Bier [ Unverständlich ] Sprache leider nicht mehr mächtig [ Unverständlich ] Er lebt noch, er speibt nicht. Er ist immer noch on Tour. Danke, wir geben weiter nach Wien.
Ich: Ja, es ist … fünf … vier … drei … zwei … eins … go home.
File: Sommerfest05_01_30.wav
Ort: Sommerfest
Ich: Meine Herren, es ist zum Weinen. Wir haben gerade eine gute Jause gehabt. Eine Brettljause mit Speck und Zwiebel … viel Zwiebel, ja mein. Ich sitz da gerade am Tisch. Der Hannes, die Andrea und der Rammler mit dem weißen Audi – eine Legende in Hagenberg. Eine Legende -
Andrea (redet mit Rammler im Hintergrund): [Unverständlich] aber er sagt, weißt wer noch da ist. Sag ich: Nein. Sagt er: Der weiße Audi mit dem [Unverständlich].
Rammler: Dabei ist da weiße Audi gar nicht da.
Ich (schockiert): Ja umso schlimmer. Also stell dir vor du wärest … du könntest mit dem weißen Audi hier hereinfahren. Das wäre ein Wahnsinn, das wäre ein Wahnsinn.
Rammler: [Unverständlich]
Ich (überrascht und angeekelt): Mit dem Zug bist du gekommen?
Andrea und Rammler: [Unverständlich].
Ich (will nicht von meiner Idee ablassen): Jetzt überleg einmal; du fährst einmal mit dem Audi hier herbei, wie coo …
File: Sommerfest05_02_00.wav
Ort: Mein Zimmer
Ich (hörbar fertig, genug vom Feiern): *Schnauf* … meine Herren … scheiß auf die verdammte Aufnahme, es ist mir jetzt echt egal. Ihr könnt mich alle am Arsch lecken, ihr Wixxer. Ich gehe jetzt ins Bett, so schaut es aus. Wiederhören.
File: Sommerfest05_02_22.wav