Danke, Mastercard

Der gute Daniel hat mich gebeten, diese seine Erlebnisse im entfernten Ausland zu veröffentlichen. Mich als Mastercard-Besitzer schmerzt es zwar, aber die Wahrheit muss ans Licht kommen …

Da will man endlich dazu gehören und ordert sich für den Urlaub eine Mastercard. Und was ist los? Nichts geht damit! Aber in Ruhe und der Reihe nach (alles spielte sich innerhalb von 24h ab):

Kualar Lumpur, Malaysien. Ich vor dem Bird-Garten und will rein. Natürlich den letzten Ringit schon beim Schmetterlingspark rausgeworfen und will mit Mastercard zahlen. Nichts zu machen – keine Kreditkarten. Danke, Mastercard.

Nun gut. Ich wieder zurück in die Stadt und ab gehts zum nächsten ATM. Endlich Bargeld und rauf auf den Aussichtsturm. Kostet eh kaum was, aber sie haben ja Gutscheine verteilt damit man, wenn man mit Kreditkarte zahlt, billiger reinkommt. Nun gut, ich hin und – obwohl Bargeldbesitzer – lege stolz meine Mastercard auf den Tisch. Welch Lacher. Der Gutschein gilt nur für Visa. Danke, Mastercard.

Also nichts wie raus aus diesem Mastercard-feindlichem Land und auf zum Flughafen. Mittlerweile ist es 4 Uhr morgens und ich im Wartebereich noch schnell zu Starbucks (dem Original). Natürlich am Ende der Reise wieder kein Bargeld. Sie akzeptieren, Gott sei Dank, alle Kredikarten, sagen sie. Juhu. Sie richten mein Getränk her und ich (einziger Kunde weit und breit) zücke meine Mastercard. Rein in die Maschine und …. Ausfall. Jetzt erinnert sich der freundliche Mitarbeiter, dass das öfters vorkommt morgens und ich leider nicht zahlen kann. Nun gut, eben kein Kaffee nach einer durchgemachten Nacht. Danke, Mastercard.

(Glücklicherweise hatte diese Geschichte hat aber ein Happy-End, denn der malayische Mitarbeiter hat mein enttäuschtes Gesicht gesehen und mir dann den schon bereiteten Kaffee gratis überlassen. Welch nette Geste in einer so Mastercard-feindlichen Welt).

Moral von der Geschichte: Das nächste mal mit Visa.

Futurama resurrection

Unglaublich. Nachdem wir uns endlich nach Jahren des Leidens mit dem Ende von Futurama (zweifellos der beste Cartoon aller Zeiten) abgefunden haben, lässt Billy West (Stimme von Fry, Farnsworth, Brannigan, Zoidberg, ua.) in seinem offiziellen Forum mit einer genialen Meldung aufhorchen. Gerüchteweise werden noch dieses Jahr vier neue Futurama Filme direkt auf DVD veröffentlicht:

HERE’S GREAT NEWS!
Here’s the official word on Futurama!!
David X. phoned me about an hour ago and said that this Futurama project
is a done deal! Here’s the word from DX—
There are 4 DVD movies that we’ll start recording at the end of July or
August.Full feature length FUTURAMA movies.
Everybody is excited to get back together–as I am!

Into the Future,
Billy

Noch ist nichts offiziell von FOX bestätigt, aber es wird auch (im Gegensatz zu sonst) nichts verneint. Die Hoffnung lebt also wieder! Weeeeh!!

Goodbye, Ginder!

Mit großer Sorge (Zitat Ende) haben wir festgestellt, dass der ÖH-Linz-Vorsitzende Marco Ginder heute Morgen seinen Rücktritt verkündet hat. Anlass genug, um die Verdienste des großen Vorsitzenden an dieser Stelle nochmals Revue passieren zu lassen.

Zu den herausragenden Leistungen seiner langen Laufbahn zählen sicherlich die Einführung des „ÖH-Weckerls“, die Einfrierung der Chat-Preise sowie, last but not least, das wegweisende Wahlschnitzel inkl. Bier. Bei all diesem Tatendrang kann es schon mal passieren, dass man ganz darauf vergisst, seinen Schäfchen mitzuteilen, dass man zu einem Schadenersatz von mehreren Tausend Euro verurteilt wurde. Wo gehobelt wird, da fallen Spänne – und so wäre es mehr als ungerecht diesen Umstand dem großen Vorsitzenden vorzuhalten.

Dieser gab sich meist staatstragend. Eines seiner Vorbilder muss ohne jeden Zweifel der legendäre Konrad Adenauer gewesen sein. „Was kümmert mich mein dummes Geschwätz von gestern“ dürfte der Leitspruch seines Schaffens gewesen sein und so thematisierte er Vorhaben nicht mehr, sobald er merkte, dass diese unrealisierbar waren. Ein unverwechselbares Zeichen von Charisma, denn beispielsweise die Einführung eines Zwangssemestertickets dürfte wirklich dummes Geschwätz gewesen sein.

Zeitweilen, und dies ist eine Facette seiner wenigen Schwächen, litt der große Vorsitzende jedoch unter dem Messias-Syndrom. Als er beispielsweise im November 2005 verkündete, dass die „ÖH Forderungen an die Universitätsleitung erfüllt“ seien, ließ er sich zu folgender Aussage hinreißen: „Was viele vor einiger Zeit als Wunsch an das Christkind gesehen haben, hat sich heute verwirklicht“. Wünsche an das Christkind können bekanntlich nur vom Christkind erfüllt werden, und da es zweifelsohne der große Vorsitzende war, der die besagten Wünsche an das Christkind erfüllte (z.B. Einfrierung der Chat-Preise), suggerierte er uns damit in einer subtilen Art und Weise, dass es sich beim Christkind um eine Art Personalunion mit ihm selber handeln könnte.

Zwei seiner zentralen Eigenschaften waren Mut und Abenteuerlust. So unternahm er zahlreiche Expeditionen in den 2. Stock des Bankengebäudes und hielt seine Erfahrungen dabei immer in eindrucksvoller Art und Weise fest. „Ein eiskalter Wind zieht durch die Gänge der Universität Linz. Speziell im 2. Stock des Bankengebäudes fröstelt es, ganz besonders wenn der Vorsitzende der Hochschülerschaft dort auftaucht. Aber so kalt kann es gar nicht sein, denn er hat eine dicke Weste“ notierte er beispielsweise am 14. März 2005 in sein Expeditionstagebuch.

Wir wünschen dem großen Vorsitzenden auf diesem Wege jedoch alles Gute für seine Zukunft und würden uns freuen, wenn er, ganz im Gerhard Schröderschen Stile, Aufsichtsratvorsitzender der noch zu gründenden „Semesterticket AG“ wird.

Kulturoffensive

Nach diversen Winter- und Sommeroffensiven von des guten Johannes’ Seite folgt nun eine solche von meiner.

Nachdem der Zwiebelfisch und ich verzweifelt versuchen, die sprachliche Kompetenz zu steigern und der Ghostwriter mindestens so verzweifelt probiert, so etwas wie politisches Interesse in die MTV-gestörten Hirne der geneigten Leser und der bezaubernden Leserinnen zu bringen, folgt nun die nächste Großoffensive – diesmal kultureller Art.

Der Ghostwriter und ich laden herzlich zu einer Kulturreise allererster Güte ein. Nein, es geht ausnahmsweise nicht nach Saint Jones, sondern ins (hoffentlich bald wieder) sonnige Griechenland, genauer gesagt ins wunderbare Kreta (mit verklärtem Blick erinnere ich mich gern an meine Maturareise dorthin). Stattfinden wird das Ereignis des Jahres Ende Mai. Als kulturellen Höhepunkt konnten wir einen der berühmtesten Söhne Österreichs gewinnen, der von einer eigenen Band begleitet wird. Kosten tut das mit allem Drumherum, und das ist der wahre Hit, knappe tausend Euro – ein perfektes Schnäppchen wenn der kulturebeflissene Reisende bedenkt, was alles inkludiert ist.

Wer nun neugierig geworden ist, oder gar am kulturell wertvollsten Event des Jahres teilnehmen möchte, dem sei der offizielle Folder sehr ans Herz gelegt.

Neue Lage: 9 Tage

Es verbleiben nur mehr neun Arbeitstage bis zum Ende meines Praktikums – ein Grund zur Freude. Zwar werde ich auch danach noch bei eworx entwickeln, aber nur mehr zwei Tage die Woche (und nicht mehr Vollzeit so wie jetzt).

Natürlich wird die dadurch entstehende zusätzliche Freizeit (ich hoffe, es bleibt welche über neben Teilzeitarbeit – eworx und andere Projekte – und Diplomarbeit) mit Sehnsucht erwartet und meinen Lebensstil umstellen – so zumindest die Hoffnung.

  1. Mehr Zeit für meine SO, die ich viel zu selten sehe (und die sich schon mit Zaunpfahlwinken darüber beklagt und zu allem Überfluss auch noch recht hat damit).
  2. Schlafzeiten zurückstellen (an den Tagen, an denen ich daheim bin) auf Hagenberg Standard, nämlich nach Mitternacht ins Bett und um Mittag herum aufstehen.
  3. Mehr Gamen – sobald The Elder Scrolls 4: Oblivion (der Nachfolger jenes Spiels, dass mir mehr Lebenszeit entrissen hat als jedes andere) feilgeboten wird, werde ich mir wohl eine XBox 360 zulegen. Außerdem habe ich nach ein paar genialen Spiele-Neuerwerbungen mein Handy als ultimative Gamingplattform entdeckt.

Ein positiver Nebeneffekt des bald endenden Praktikums ist übrigens meine damit ermöglichte Flucht aus der Kältehölle Oberes Mühlviertel. Wer den Film ‘The day after tomorrow’ kennt, weiß wie es dort zur Zeit zugeht.