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	<title>RandomInsights</title>
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	<description>If you&#039;re not offended by this blog, please leave a comment so that you will be in the future.</description>
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		<title>Eine kleine Verschwörungstheorie für Zwischendurch</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Jun 2013 19:00:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>saxx</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dieses und Jenes]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Propaganda]]></category>

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		<description><![CDATA[Jeder geneigte Leser, der etwas freie Zeit bei der Hand hat, sollte sein Wissen über Edward Bernays auffrischen, etwa entweder per Wikipedia, via Podcasts (oder hier) oder mit der preisgekrönten Dokumentation von Adam Curtis. Kurz zusammengefasst für diejenigen ohne Zeit: Bernays, ein Neffe Freuds, war der Erfinder von PR (früher gerne auch Propaganda genannt) und ein Meister der [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder geneigte Leser, der etwas freie Zeit bei der Hand hat, sollte sein Wissen über Edward Bernays auffrischen, etwa entweder per <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Edward_Bernays">Wikipedia</a>, via <a href="http://www.smellslikehumanspirit.com/2013/04/bernayspropaganda1.html">Podcasts</a> (oder <a href="http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/radiowissen/edward-bernays-pr-100.html">hier</a>) oder mit der <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_Century_of_the_Self">preisgekrönten Dokumentation</a> von Adam Curtis.</p>
<div id="attachment_2241" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.randominsights.net/wp-content/uploads/2013/06/Edward-Bernays.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-2241" alt="Edward Bernays" src="http://www.randominsights.net/wp-content/uploads/2013/06/Edward-Bernays-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Edward Bernays</p></div>
<p>Kurz zusammengefasst für diejenigen ohne Zeit: Bernays, ein Neffe Freuds, war der Erfinder von PR (früher gerne auch Propaganda genannt) und ein Meister der Manipulation der Massen. Ihm ist es zu verdanken, dass die Industrie begonnen hat, Bedürfnisse zu erzeugen, statt sie nur zu erfüllen. Er kam auf die Idee, Rauchen mit &#8220;cool&#8221; und &#8220;Freiheit&#8221; zu verknüpfen, oder Autos mit Männlichkeit. Er hat mindestens eine CIA-gestützte <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Edward_Bernays#Overthrow_of_government_of_Guatemala">Revolution in Mittelamerika</a> bewirkt und es heißt, dass seine Bücher am <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Edward_Bernays#Einfluss_auf_Joseph_Goebbels">Nachtkästchen von Goebbels</a> gelegen haben sollen.</p>
<p>Mich hat die unglaubliche Effizienz und methodische Zielstrebigkeit &#8211; nicht zuletzt heißt Bernays&#8217; wichtigstes Buch &#8220;The Engineering of Consent&#8221; &#8211; dieser Massenbeeinflussung ziemlich schockiert. Im Prinzip kam da ein Auftraggeber auf Bernays zu, beispielsweise die Tabakindustrie mit dem Wunsch &#8220;Wir möchten, dass Frauen mehr rauchen&#8221; &#8211; und der hat kurzerhand mit ein paar gut durchdachten PR-Aktionen die Gesellschaft umgekrempelt um genau das zu erreichen. Und das hat wahnsinnig gut funktioniert.</p>
<p>Wie es sein kann, dass eine an sich demokratische, reife Gesellschaft so irre zielgerichtet manipuliert werden kann, dass sie unbewusst alles will und tut, was von ihr &#8220;gefordert&#8221; wird, kann ich mir nicht erklären. Dass es aber ganz ohne Zweifel funktioniert, hat die Geschichte der letzten hundert Jahre oft genug gezeigt. Von Bernays&#8217; erfolgreichen Werbekampagnen bis hin zum Dritten Reich.</p>
<p>Ich bin auch überzeugt davon, dass dies noch immer passiert. Also dass Manipulation und <del>Propaganda</del> PR nicht nur im &#8220;kleinen&#8221; Maßstab in der alltäglichen Werbung stattfindet, sondern wir auch in richtig großem Umfang gesteuert werden. Auch (vor allem?) jene Menschen, die glauben, dass sie klüger seien als alle anderen und die sich gerne über die &#8220;Dummen&#8221; lustig machen, die auf die ewig gleichen, platten, unhaltbaren Versprechen unserer Politiker hereinfallen. Wir werden manipuliert, und zwar vermutlich sogar in dem guten Glauben, dass dies zu unserem eigenen Besten geschieht.</p>
<p>Deswegen ist unsere Welt auch so schön einfach und klar strukturiert aufgebaut. Es gibt &#8220;die Guten&#8221; (beispielsweise den Westen, also uns, und gewisse Konzerne und Organisationen) und &#8220;die Bösen&#8221; (etwa den Iran, Nordkorea, aber auch wieder gewisse Konzerne und Organisationen). Was aber, wenn dieses wunderbare Weltbild, an dem wir uns gut festhalten und abstützen können, gar nicht so mühelos und unproblematisch ist? Wenn wir bloß einem genial inszenierten PR-Coup aufsitzen, der uns nach dem Motto &#8220;Weitermachen, hier gibt es nichts zu sehen&#8221; beruhigen soll?</p>
<p><a href="http://www.randominsights.net/wp-content/uploads/2013/06/Kim-Jon-Un.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2242" alt="Kim Jon-Un" src="http://www.randominsights.net/wp-content/uploads/2013/06/Kim-Jon-Un-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a>Wenn Nordkorea beispielsweise gar nicht die unerträgliche Hölle auf Erden wäre, wie wir glauben? Wenn es dort zwar keine iPhones und McDonalds gibt, aber eine nichtsdestotrotz funktionierende, halbwegs zufriedene Gesellschaft? Und uns der Glaube an das zurückgebliebene, unmenschliche Nordkorea nur eingepflanzt wurde?</p>
<p>Nur um das klar zu stellen: Ich glaube mitnichten, dass Nordkorea das sozialistische Paradies ist; ich glaube, dass die Menschen dort hungern müssen und ausgebeutet werden, während sich ein paar eklige Eliten mit teuer importierten Süßigkeiten die Bäuche vollschlagen. Ich behaupte gar nicht, dass alles, was wir über Nordkorea wissen, eine Illusion ist &#8211; das arme Ländchen muss nur als Beispiel herhalten. In der Tradition der besten Verschwörungstheoretiker geht es mir bloß darum, eine Frage aufzuwerfen: Was wäre, wenn? Was wäre, wenn alles, was wir über Nordkorea zu wissen glauben, eine wohl inszenierte Lüge ist?</p>
<p>Das wäre &#8211; wie es bei solch wunderbar zurecht gelegten Beispielen immer der Fall ist &#8211; am Exempel Nordkoreas sogar ziemlich einfach, denn das Land ist recht gut abgeschottet: Ein paar Agenten, die als &#8220;Journalisten&#8221; durch das Land reisen und wieder daheim angekommen die unerträglichen Zustände beschreiben. Ein paar Schauspieler, die als &#8220;Flüchtlinge&#8221; unter Tränen von unmenschlichen Arbeitslagern und Hungersnöten wie im Mittelalter erzählen. Fertig ist das fremdgesteuerte Weltbild; und eine ganze Generation hasst Nordkorea.</p>
<p>&#8220;Unmöglich&#8221;, wird jetzt der geneigte Leser rufen, &#8220;unmöglich, wir sind ja aufgeklärt, wir haben unabhängige Medien, wir haben Fernsehen und Radio und Bücher und Zeitungen. Niemand würde mit so einem wackligen Lügenkonstrukt durchkommen!&#8221; Wahrscheinlich hat der geneigte Leser sogar recht.</p>
<p>Einwenden möchten ich aber: Das allen hatten wir auch vor dreißig oder fünfzig Jahren schon, und da standen wir vor einer ganz ähnlichen Situation: Im kalten Krieg war das Weltbild sogar noch einfacher als jetzt. Es gab den guten Westen, der in ständiger Angst vor dem bösen Osten zitterte, und dauernd mit der unverständlichen, grausamen, menschenverachtenden Willkür der verrückten Sowjet-Führer leben musste. Jeden Tag mussten wir ehrlichen Westler uns vor den fremden Panzern und Atombomben fürchten, die uns ohne Mitleid beim kleinsten Zeichen von Schwäche auslöschen würden.</p>
<p>Dass schöne an zumindest dieser Geschichte ist, dass wir mittlerweile wissen, dass das alles eine klassische Propaganda-Lüge war. Wir, der Westen, waren mitnichten die Guten, im besten Fall waren wir genau so wenig gut wie die andere Seite. Deren Bevölkerung im Übrigen genau so belogen wurde und sich ständig vor der unaufhaltsamen Geldgier des kapitalistisch-imperialistischen Westen ängstigen musste. Wie es wirklich war? Schwer zu sagen; eines meines Lieblingszitate, &#8220;die Geschichte wird immer vom Sieger geschrieben&#8221;, passt auch hier und verzerrt das Bild.</p>
<p>Ich glaube also nicht an das Argument, dass uns das nicht wieder passieren kann und wir als moderne, aufgeklärte Gesellschaft über solchen Manipulationsversuchen stehen &#8211; zu oft hat die Geschichte das Gegenteil bewiesen. Wie spricht wohl die syrische Bevölkerung über den eigenen Bürgerkrieg? Sehen die Menschen in Damaskus die Rebellen als Befreier vor einem teuflischen Regime oder eher als brutale Terroristen? Teilen sie unser ach so klares Weltbild von den &#8220;guten Rebellen&#8221; und dem &#8220;bösen, machthungrigen Assad&#8221;? Wenn nicht, ist ihr Bild von Welt vielleicht manipuliert? Oder unseres? Oder beide?</p>
<p>Eigentlich möchte ich nur die Frage &#8220;Was wäre, wenn?&#8221; stellen und ein bisschen zum Grübeln auffordern. Und vorher unbedingt zum Lesen oder Hören über Edward Bernays und den anderen Meistern der PR anregen. Das führt nämlich automatisch zum Nachdenken.</p>
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		<title>Umgekehrte Psychologie</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Jun 2013 13:28:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>saxx</dc:creator>
				<category><![CDATA[Über mich]]></category>
		<category><![CDATA[Merkur]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwar wurde mir vor Jahren von einer psychologischen Fachkraft bestätigt, dass ich &#8220;eigentlich eh ganz normal&#8221; wäre, aber mit wachsendem Alter bin ich mir nicht mehr so sicher, ob diese professionelle Diagnose nicht schon ihre Gültigkeit verloren hat1. Man nehme als Beispiel meiner zunehmenden geistigen Umnachtung nur die wunderbaren &#8220;Nimm mehr&#8221; Aktionen beim lokalen Merkur2, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Zwar wurde mir vor Jahren von einer psychologischen Fachkraft bestätigt, dass ich &#8220;eigentlich eh ganz normal&#8221; wäre, aber mit wachsendem Alter bin ich mir nicht mehr so sicher, ob diese professionelle Diagnose nicht schon ihre Gültigkeit verloren hat<sup class='footnote'><a href='#fn-2231-1' id='fnref-2231-1' onclick='return fdfootnote_show(2231)'>1</a></sup>.</p>
<p><a href="http://www.randominsights.net/wp-content/uploads/2013/06/NimmMehr.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-2232" alt="Nimm Mehr" src="http://www.randominsights.net/wp-content/uploads/2013/06/NimmMehr-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a>Man nehme als Beispiel meiner zunehmenden geistigen Umnachtung nur die wunderbaren &#8220;Nimm mehr&#8221; Aktionen beim lokalen Merkur<sup class='footnote'><a href='#fn-2231-2' id='fnref-2231-2' onclick='return fdfootnote_show(2231)'>2</a></sup>, die ich gerne und regelmäßig in Anspruch nehme. Ist ja auch toll, wenn man statt einem mickrigen Sackerl Gummibärchen um 1,49 € gleich zwei um 2,38 € bekommt &#8211; eine knackige Ersparnis von etwa 20 Prozent pro Sackerl! Und Gummizeugs kann man ja nun wirklich nie genug haben.</p>
<p>So weit, so normal. Kommt es aber nun mal vor, dass ich partout nur ein Stück eines dergestalt aktionierten Produkts benötige (Nagelscheren zum Beispiel brauche ich fast nie, oder Präservative), dann führt mich die &#8220;Nimm mehr&#8221; Aktion direkt in ein Dilemma:</p>
<p>Denn erwerbe ich nur ein Stück jenes Produkts, dann geht mir die Aktion durch die Lappen. Nehme ich aber mehrere, dann verschwende ich <span style="font-size: 1rem;">unnützerweise</span><span style="font-size: 1rem;"> </span><span style="line-height: 1.714285714; font-size: 1rem;">Geld. Was also tun?</span></p>
<p>Vernünftige Gedanken wie <em>&#8220;In zwei Tagen ist die Aktion vorbei, und alles ist wieder beim Alten. Nimm dir also jetzt eines davon, du verdammter Idiot, das kostet jetzt genau das selbe wie in zwei Tagen und wie vor zwei Tagen. Dir geht nichts durch die Lappen, und du zahlst nicht mehr, du Depp.&#8221;</em> haben in solchen angespannten, adrenalingepeitschen Situationen natürlich nichts verloren.</p>
<p>Minutenlang wäge ich dann Für und Wider ab: Lieber nur eines davon nehmen, und dafür nicht von der Aktion profitieren? Undenkbar, das ist ja wie Geld auf der Straße liegen zu lassen! Oder doch zwei kaufen, wovon dann eines niemals gebraucht werden wird? Was tun damit? Wegwerfen? Verschenken? Stützt das dann vielleicht besonders den Konsum und die Wirtschaft, gibt es gar eine Bundesförderung dafür? Oder lieber gleich alles aufkaufen, einen blühenden Handel mit Südwestostnamibia aufziehen, und den dortigen Markt mit billigen Nagelscheren überfluten?</p>
<p>Meistens kaufe ich dann aber einfach das danebenliegende Konkurrenzprodukt ohne Aktion. Das ist besser für mein kleines Gehirn.</p>
<div class='footnotes' id='footnotes-2231'>
<div class='footnotedivider'></div>
<ol>
<li id='fn-2231-1'>Was im Übrigen nicht zuletzt von vielen geneigten Leserinnen und Lesern bestätigt wird, geht man nach so manchem Kommentar auf meine Beiträge. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-2231-1'>&#8617;</a></span></li>
<li id='fn-2231-2'>Lieber Merkur, wenn du dies liest, bitte ich um Kontaktaufnahme bezüglich finanzieller Abgeltung dieser Produktplatzierung. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-2231-2'>&#8617;</a></span></li>
</ol>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Hilfe bei sexueller Belästigung</title>
		<link>http://www.randominsights.net/2013/06/07/hilfe-bei-sexueller-belastigung/</link>
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		<pubDate>Fri, 07 Jun 2013 13:38:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>saxx</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sexualität & Pornografie]]></category>
		<category><![CDATA[Generation Porno]]></category>
		<category><![CDATA[Sex]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein höchst geschätzter Leser berichtet von einem heiklen Problem, das auch ich noch aus einer früheren Wohnsituation zur Genüge kenne: Seine Nachbarin ist beim Koitus derart geräuschvoll, dass an eine Nachtruhe nicht zu denken ist, schon gar nicht an eine gesegnete. Verschärft wird des Lesers unangenehme Situation noch dadurch, dass sich erwähnte Nachbarin über Monate hinweg [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein höchst geschätzter Leser berichtet von einem heiklen Problem, das auch ich noch aus einer früheren Wohnsituation zur Genüge kenne: <strong>Seine Nachbarin ist beim Koitus derart geräuschvoll, dass an eine Nachtruhe nicht zu denken ist</strong>, schon gar nicht an eine gesegnete.</p>
<p>Verschärft wird des Lesers unangenehme Situation noch dadurch, dass sich erwähnte Nachbarin über Monate hinweg derart oft zu allen möglichen und unmöglichen Tageszeiten dem Lustspiele verschreibt, dass tatsächlich schon von daraus resultierendem Schlafmangel gesprochen werden kann. Dabei ist nicht nur die Dame volltönend<sup class='footnote'><a href='#fn-2222-1' id='fnref-2222-1' onclick='return fdfootnote_show(2222)'>1</a></sup>, sondern auch Möbelstücke werden hörbar in Mitleidenschaft gezogen.</p>
<p>Gemeinsam haben wir in Form eines Teams an hochqualifizierten Fachleuten in der <a href="https://www.facebook.com/kulturbarkonrad">Bar unseres Vertrauens</a> an einer Lösung für diese vertrackte Situation gefeilt: So ist zwar die Wohnung der Unruhestifterin bekannt, nicht jedoch sie selbst. Eine persönliche Aussprache kommt von vornherein ob des für beide Seiten höchst unangenehmen Themas nicht in Frage.</p>
<p>Wir haben uns schlussendlich für einen höflichen Brief entschieden, der handschriftlich verfasst und im Briefkasten oder direkt an der Wohnungstüre hinterlegt werden muss.</p>
<p>Wie ich aus eigener Erfahrung weiß, haben viele unschuldige Personen mit einer ähnlichen Störung der trauten Ruhe zu kämpfen. Aus diesem Grunde folgt hiermit die Veröffentlichung dieses Briefes als Vordruck zur geneigten Weiterverwendung:</p>
<blockquote><p>Liebe Frau X<sup class='footnote'><a href='#fn-2222-2' id='fnref-2222-2' onclick='return fdfootnote_show(2222)'>2</a></sup>,</p>
<p>Sie sind im Prinzip eine sehr angenehme Nachbarin.</p>
<p>Es gibt da nur eine Sache, die ihren Schatten auf unsere ansonsten perfekte Nachbarschaft wirft: Zu bestimmten Nachtzeiten &#8211; vornehmlich wenn ich versuche einzuschlafen &#8211; steigt vorübergehend der Lärmpegel deutlich an.</p>
<p>Aus der Geräuschkulisse schließe ich, dass sie sich hauptsächlich im Schlafzimmer abspielt, auch Rücken und Rütteln von Möbelstücken scheint involviert.</p>
<p>Das ist einerseits zwar äußerst beneidenswert, andererseits aber meinem Erholungsschlaf sehr abträglich.</p>
<p>Im Sinne einer weiterhin guten Nachbarschaft bitte ich Sie, die abendliche Geräuschentwicklung einzuschränken. Vielleicht können Sie ja auch mit ein paar Filzbodengleitern<sup class='footnote'><a href='#fn-2222-3' id='fnref-2222-3' onclick='return fdfootnote_show(2222)'>3</a></sup> etwas anfangen?</p>
<p>Ich hoffe, Sie haben Verständnis, und ich bedanke mich im Voraus.</p></blockquote>
<div class='footnotes' id='footnotes-2222'>
<div class='footnotedivider'></div>
<ol>
<li id='fn-2222-1'>Interessanterweise aber nur diese, von dem oder den vermutlich ebenfalls involvierten Herren ist kaum etwas zu hören <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-2222-1'>&#8617;</a></span></li>
<li id='fn-2222-2'>Hier den Namen von der Wohnungstür übernehmen <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-2222-2'>&#8617;</a></span></li>
<li id='fn-2222-3'>Dem Brief einige <a href="http://www.amazon.de/dp/B0032LO8KM">Filzis</a> beilegen, um einerseits guten Willen und Commitment zu demonstrieren, und andererseits gleich im Kampf gegen die Möbelgeräusche zu unterstützen. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-2222-3'>&#8617;</a></span></li>
</ol>
</div>
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		</item>
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		<title>Skandal: Facebook verfälscht Profile</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Jun 2013 14:59:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>saxx</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>

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		<description><![CDATA[Zugegebenermaßen eine etwas reißerische Überschrift, aber wie jeder gute Aufdeckungsjournalist halte ich mich strikt an harten, unleugbaren Fakten. Auch wenn sie noch so unglaublich und -erbittlich sind: Sehr zur Amusement meiner stets recht leicht zu erheiternden Arbeitskollegen konnte ich letzte Woche eine skandalöse, ja geradezu teuflische Verfälschung meines Facebook-Profils entdecken. Verwendet man Facebook auf Englisch [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Zugegebenermaßen eine etwas reißerische Überschrift, aber wie jeder gute Aufdeckungsjournalist halte ich mich strikt an harten, unleugbaren Fakten. Auch wenn sie noch so unglaublich und -erbittlich sind:</p>
<p>Sehr zur Amusement meiner stets recht leicht zu erheiternden Arbeitskollegen konnte ich letzte Woche eine skandalöse, ja geradezu teuflische Verfälschung meines Facebook-Profils entdecken.</p>
<p>Verwendet man Facebook auf Englisch (US), dann ist alles gut und man wiegt sich in Sicherheit:</p>
<div id="attachment_2216" class="wp-caption aligncenter" style="width: 354px"><a href="http://www.randominsights.net/wp-content/uploads/2013/06/FB-Englisch.png"><img class="size-full wp-image-2216" alt="Mein Facebook-Profil auf Englisch. Alles ist, wie es sein soll." src="http://www.randominsights.net/wp-content/uploads/2013/06/FB-Englisch.png" width="344" height="532" /></a><p class="wp-caption-text">Mein Facebook-Profil auf Englisch. Alles ist, wie es sein soll.</p></div>
<p>Hat man aber Deutsch als Sprache gewählt, dann kommt es ohne mein Wissen oder Zutun zu einer schändlichen Abänderung meiner Profildaten:</p>
<div id="attachment_2217" class="wp-caption aligncenter" style="width: 353px"><a href="http://www.randominsights.net/wp-content/uploads/2013/06/FB-Deutsch.png"><img class="size-full wp-image-2217" alt="Mein Facebook-Profil auf Deutsch. Skandal!" src="http://www.randominsights.net/wp-content/uploads/2013/06/FB-Deutsch.png" width="343" height="529" /></a><p class="wp-caption-text">Mein Facebook-Profil auf Deutsch. Skandal!</p></div>
<p>Facebook wurde bereits vorgestern über diese menschenverachtende, barbarische, viehische Vergewaltigung meines Profils informiert. Bis dato warte ich noch auf die offizielle Entschuldigung von Mark Zuckerberg, es kann sich aber nur mehr um Stunden handeln, vermutlich sitzt er schon im Flieger.</p>
<p>Zweifellos wurde auf diese Weise nicht nur mir aufs brutalste Gewalt angetan, sondern Tausenden, ja vielleicht sogar Millionen unwissenden, nichtsahnenden, unschuldigen Facebook-Benutzerinnen und Benutzern. Wundert es angesichts dieser bestialischen Fakten noch, dass die Straßen und Plätze Istanbuls vor Demonstranten überquellen?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Über asiatisches Schamhaar</title>
		<link>http://www.randominsights.net/2013/05/30/uber-asiatisches-schamhaar/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 May 2013 08:54:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>saxx</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sexualität & Pornografie]]></category>
		<category><![CDATA[Generation Porno]]></category>
		<category><![CDATA[Sex]]></category>

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		<description><![CDATA[Durch alle Höhen und Tiefen der modernen Pornografie hat sich eine Konstante besonders gut erhalten: Asiaten, insbesondere Asiatinnen, sind massiv bebuscht. Während in der westlichen Welt sowohl im Erotik-Show-Business als auch im privaten Bereich der Trend in Richtung einer sehr zurückhaltenden oder gleich ganz fehlenden Intimfrisur geht, scheinen Asiatinnen nichts gegen umfangreiche Schambehaarung zu haben. Ganz im Gegenteil, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Durch alle Höhen und Tiefen der modernen Pornografie hat sich eine Konstante besonders gut erhalten: Asiaten, insbesondere Asiatinnen, sind massiv bebuscht.</p>
<p>Während in der westlichen Welt sowohl im Erotik-Show-Business als auch im privaten Bereich der Trend in Richtung einer sehr zurückhaltenden oder gleich ganz fehlenden Intimfrisur geht, scheinen Asiatinnen nichts gegen umfangreiche Schambehaarung zu haben. Ganz im Gegenteil, das gehört zur Gesamterscheinung irgendwie dazu.</p>
<p>Aber ist dem wirklich so? Denn in einem Moment der Stille habe ich die folgende kühne Theorie aufgestellt:</p>
<p>In der Pornografie ist die wuchernde asiatische Schambehaarung nur deswegen allgegenwärtig, weil es der Konsument beziehungsweise die Konsumentin genau so erwartet. <strong>Asiatische Schamhaare sind sozusagen bloß eine sich selbst erfüllende Prophezeiung</strong>, über Jahrzehnte aufgebaut und -bauscht! Das reale Leben hat rein gar nichts mit dem zu tun, was uns naiven Europäern hier vorgegaukelt wird.</p>
<p>Der ausufernde Bewuchs der asiatischen Darstellerinnen ist also nichts anderes als das Porno-Klischee, dass mit dem Pool-Boy immer was geht. Oder dass alle Mädchen unschuldige Babysitterinnen sind, die mit 18 vom Bruder ihrer besten Freundin das erste Mal in die Kunst der Liebe eingeführt<sup class='footnote'><a href='#fn-2207-1' id='fnref-2207-1' onclick='return fdfootnote_show(2207)'>1</a></sup> werden und dabei auch gleich beim Analsex ihren ersten Orgasmus bekommen. Oder <a href="http://madatoms.com/site/blog/updated-cliche-porn-scenarios/">oder</a> <a href="http://www.dfwstangs.net/forums/archive/index.php/t-76180.html">oder</a> &#8230;</p>
<p>Soweit also meine Theorie. Ist da was dran?</p>
<p>Da meine eigenen sexuellen Erfahrungen mit Damen aus Fernost weder repräsentativ noch existent sind, habe ich mich auf die Suche nach Personen mit entsprechendem Insiderwissen gemacht. Leider sind mir derer, wie ich überrascht feststellen musste, nicht besonders viele bekannt<sup class='footnote'><a href='#fn-2207-2' id='fnref-2207-2' onclick='return fdfootnote_show(2207)'>2</a></sup>, einige spannende Erkenntnisse konnte ich aber trotzdem gewinnen:</p>
<p>Asiatinnen des realen Lebens sind offenbar durchaus der Meinung, dass die Präferenz der Europäer und vor allem der Amerikaner eher in Richtung Kurzhaarfrisur oder gleich direkt Kahlheit geht. Ich zitiere aus der schönen Erfahrung eines Informanten &#8220;because you foreigners like it like this.&#8221;</p>
<p>In jedem Fall aber kann der massive Überhang an vollbehaarten Damen, wie ihn uns die Erotikindustrie vorgaukelt, kaum bestätigt werden; im besten Fall könnte man zwar von einer vergleichsweise größeren Menge an Schamhaar sprechen, allerdings bei weitem nicht in dem Ausmaß, wie es das Klischee glauben machen möchte.</p>
<p>Leider sind auch meine wenigen Informanten nicht besonders repräsentativ<sup class='footnote'><a href='#fn-2207-3' id='fnref-2207-3' onclick='return fdfootnote_show(2207)'>3</a></sup>, daher mein Aufruf an den geneigten Leser: <strong>Wie sind Eure Erfahrungen mit diesem Thema?</strong> Schwimmt Ihr mit dem Strom und glaubt an die Allgegenwart von asiatischem Schamhaar, oder schlagt Ihr euch auf die Seite meiner kühnen These und fürchtet genau wie ich die pornografische Vorspiegelung falscher Tatsachen?</p>
<div class='footnotes' id='footnotes-2207'>
<div class='footnotedivider'></div>
<ol>
<li id='fn-2207-1'>No Pun intended. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-2207-1'>&#8617;</a></span></li>
<li id='fn-2207-2'>Wo ist die globalisierte Welt, wenn man sie denn mal braucht? <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-2207-2'>&#8617;</a></span></li>
<li id='fn-2207-3'>Vor allem konnte ich niemanden mit Erfahrungen aus Japan &#8211; dem Mutterland der asiatischen Pornografie &#8211; finden. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-2207-3'>&#8617;</a></span></li>
</ol>
</div>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Zur Pensionsversicherungsanstalt</title>
		<link>http://www.randominsights.net/2013/05/15/zur-pensionsversicherungsanstalt/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 May 2013 18:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>saxx</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Pension]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun war auch mein Jahrgang dran und hat das freundliche Briefchen der Pensionsversicherungsanstalt bekommen. Genau, jenes mit der Bitte um Prüfung und Ergänzung der Pensionszeiten. Abgesehen vom kurzen Amüsement über längst vergessene oder verdrängte Ferialpraktika sind mir dazu noch die folgenden, mäßig spannenden1 Punkte in den Sinn gekommen: Alle paar Jahre muss ich mein Curriculum Vitae2 [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Nun war auch mein Jahrgang dran und hat das freundliche Briefchen der Pensionsversicherungsanstalt bekommen. Genau, jenes mit der Bitte um Prüfung und Ergänzung der Pensionszeiten.</p>
<p>Abgesehen vom kurzen Amüsement über längst vergessene oder verdrängte Ferialpraktika sind mir dazu noch die folgenden, mäßig spannenden<sup class='footnote'><a href='#fn-2199-1' id='fnref-2199-1' onclick='return fdfootnote_show(2199)'>1</a></sup> Punkte in den Sinn gekommen:</p>
<p>Alle paar Jahre muss ich mein Curriculum Vitae<sup class='footnote'><a href='#fn-2199-2' id='fnref-2199-2' onclick='return fdfootnote_show(2199)'>2</a></sup> basteln. Und jedes Mal kämpfe ich wahnsinnig damit, mich an meine Vergangenheit zu erinnern, besonders an Start- und Enddaten diverser Vorbeschäftigungen oder Ausbildungen. Wie viel effizienter und genauer wäre es, da einfach eine Kopie des Auszugs der Pensionszeiten reinzumachen? Würde auch wahnsinnig bei der automatisierten Verarbeitung von Bewerbungen helfen, das aber nur so nebenbei ;-)</p>
<p>Überhaupt hab ich mich sehr gewundert, dass es noch keine Möglichkeit gibt, die Daten online zu bestätigen bzw. zu ergänzen &#8211; was für ein wahnsinniges Einsparungspotential muss es hier doch geben, wenn sich die Pensionsversicherungsanstalt das Abtippen der handschriftlichen Antworten ersparen könnte?</p>
<p>Ich stell mir das in etwa so vor: Das Briefchen ist genau so wie es ist, es kommt nur ein neuer Absatz dazu: <em>&#8220;Wenn Sie möchten, können Sie Ihre Antwort alternativ auch online über unsere Webseite einreichen. Bitte benutzen Sie hierfür die folgenden, automatisch generierten Zugangsdaten [...]&#8220;</em>.</p>
<p>Und könnte eine solche Sendung nicht der perfekte Terroranschlag sein? Folgendes Rezept bitte nicht zuhause nachmachen:</p>
<ol>
<li>Landesweite Postwurfsendung mit Beamtendeutsch und komplizierten Antragsformularen, damit es seriös erscheint.</li>
<li>Grinsend die Hände reiben, während staatstreue Österreicher zu Tausenden das Zyankali vom Klebestreifen des Antwortkuverts lecken und umkippen.</li>
</ol>
<div class='footnotes' id='footnotes-2199'>
<div class='footnotedivider'></div>
<ol>
<li id='fn-2199-1'>Aber es musste halt unbedingt wieder ein Blog-Beitrag her. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-2199-1'>&#8617;</a></span></li>
<li id='fn-2199-2'>Jetzt hab ich extra im Duden nachschlagen müssen um mich zu versichern, dass das ein Neutrum ist <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-2199-2'>&#8617;</a></span></li>
</ol>
</div>
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		<title>Tunnels</title>
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		<pubDate>Fri, 10 May 2013 14:54:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>saxx</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dieses und Jenes]]></category>
		<category><![CDATA[Generation Porno]]></category>
		<category><![CDATA[Körperschmuck]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ob die aktuell voll im Trend stehende Jugend wohl schon einmal darüber nachgedacht hat, wie die eigenen Ohren in 30 Jahren aussehen werden? Ich schon. Und ich freue mich schon tierisch darauf, 60 zu sein und mich köstlich über eine ganze Generation von missgestalteten 50-Jährigen amüsieren zu können. Und gemeinsam mit deren Kindern über sie [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2194" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.randominsights.net/wp-content/uploads/2013/05/Ohrloch1.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-2194" alt="Ohrloch Anno 2013" src="http://www.randominsights.net/wp-content/uploads/2013/05/Ohrloch1-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Ohrloch Anno 2013</p></div>
<p>Ob die aktuell voll im Trend stehende Jugend wohl schon einmal darüber nachgedacht hat, wie die eigenen Ohren in 30 Jahren aussehen werden?</p>
<div id="attachment_2195" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.randominsights.net/wp-content/uploads/2013/05/Ohrloch2.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-2195" alt="Ohrloch Anno 2043" src="http://www.randominsights.net/wp-content/uploads/2013/05/Ohrloch2-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Ohrloch Anno 2043</p></div>
<p>Ich schon.</p>
<p>Und ich freue mich schon tierisch darauf, 60 zu sein und mich köstlich über eine ganze Generation von missgestalteten 50-Jährigen amüsieren zu können. Und gemeinsam mit deren Kindern über sie zu lachen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Krieg und die Evolution</title>
		<link>http://www.randominsights.net/2013/05/03/krieg-und-die-evolution/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 May 2013 18:02:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>saxx</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dieses und Jenes]]></category>
		<category><![CDATA[Evolution]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>

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		<description><![CDATA[Letztens in einem Stripclub in Bratislava: Meine Begleiter bemühen sich redlich, ihren Speichelfluss zu kontrollieren, während ich verlegen an meinem Sprite nippend an die Decke starre und &#8211; wieder einmal &#8211; über die Evolution nachsinne. Durchaus mit brauchbaren Ergebnissen, wie ich finde: Der exakte Gedankengang würde zwar in seiner verworrenen Ausführlichkeit den Umfang dieser kleinen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Letztens in einem <a href="http://www.stripdance.sk/">Stripclub in Bratislava</a>: Meine Begleiter bemühen sich redlich, ihren Speichelfluss zu kontrollieren, während ich verlegen an meinem Sprite nippend an die Decke starre und &#8211; wieder einmal &#8211; über die Evolution nachsinne.</p>
<p>Durchaus mit brauchbaren Ergebnissen, wie ich finde: Der exakte Gedankengang würde zwar in seiner verworrenen Ausführlichkeit den Umfang dieser kleinen Webseite sprengen, Grundstein waren aber Überlegungen, die um die körperliche Perfektion der sich darbietenden Göttinnen kreisten. Und Ergebnis die Erkenntnis, dass Krieg einen nicht zu unterschätzenden Anteil an der Evolution bzw. der Genetik des Menschen hat. Möglicherweise sogar einen sehr wichtigen.</p>
<p>Meine These ist nämlich: <strong>Die ständigen Kriege haben den Menschen aller Zeitalter unbewusst dabei geholfen, genetisches Material zu verteilen.</strong> Etwas, das ganz unbestritten wichtig für die Evolution, für die Anpassungsfähigkeit der Spezies ist.</p>
<div id="attachment_2189" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.randominsights.net/wp-content/uploads/2013/05/30igJaehrigerKrieg.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-2189" alt="30-jährige Krieg" src="http://www.randominsights.net/wp-content/uploads/2013/05/30igJaehrigerKrieg-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Der 30-jährige Krieg verheerte ganz Mitteleuropa. Und hat sicher dabei geholfen, schwedische Gene bis nach Südbayern zu tragen.</p></div>
<p>Man stelle sich ein beschauliches, abgelegenes Tal vor 5.000 Jahren vor. Ein paar Dutzend Familien Homo Sapiens leben seit Generationen friedlich nebeneinander; alles ist gut, nur der Genpool wird immer seichter. Mit der unvermeidbaren Folge, dass die Homo Sapiens langsam aber sicher anfälliger für Krankheiten und Umweltveränderungen werden.</p>
<p>Zum Glück für den Genpool haben sich aber die Homo Sapiens des Nachbartals dazu entschieden, eine erfrischende Wanderung inklusive Plünderung zu ihren gar zu friedliebenden Nachbarn zu starten &#8211; mit dem Ergebnis, dass eine ganze Reihe von Frauen und Kindern vergewaltigt und geraubt wurden. Und der Genpool sowohl bei den Gewinnern als auch bei den Verlierern eine für beide Gruppen wichtige Erweiterung erfahren hat.</p>
<p>Mit den Jahren wurden die Kriege zwar immer größer, aber die Grausamkeit der Sieger nicht weniger. Bis heute.</p>
<p>So schlimm und grauenvoll das für die betroffenen Menschen und Einzelschicksale auch ist, so positiv ist es für unseren Genpool. Im Übrigen muss die Vermischung der Genpools ja auch nicht immer brutal erzwungen werden, man denke nur an die zahllosen französischen Mademoiselles, die sich im zweiten Weltkrieg in stramme deutsche Besatzer verliebt haben, oder ein paar Jahre später deutsche Frauen in nicht minder stramme Amerikaner.</p>
<p>Welche enormen Auswirkungen diese Vermischung durch Kriege (und Völkerwanderungen, die aber auch meist recht kriegerisch waren) haben, sieht man beispielsweise recht markant an der blonden Haarfarbe. Die kommt fast ausschließlich in Nordeuropa vor<sup class='footnote'><a href='#fn-2186-1' id='fnref-2186-1' onclick='return fdfootnote_show(2186)'>1</a></sup>, und wurde wohl erst durch die germanischen Völkerwanderungen und Plünderungen der Wikinger in ganz Europa verteilt. So gibt es heute beispielsweise in Marokko <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Blond#Vorkommen">blonde Berber</a>, die höchstwahrscheinlich <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vandalen#Das_vandalische_K.C3.B6nigreich_in_Afrika">Nachkommen von Vandalen</a> sind.</p>
<p>Ob jetzt Blond eine besonders verbreitenswerte Mutation ist, sei dahingestellt<sup class='footnote'><a href='#fn-2186-2' id='fnref-2186-2' onclick='return fdfootnote_show(2186)'>2</a></sup>. Ich bin aber davon überzeugt, dass diese durch Konflikte angetriebene genetische Vermischung langfristig sehr wichtig für die Menschheit war. Möglicherweise hat sich die Evolution ja sogar etwas dabei gedacht, als sie die Grausamkeiten der (meist männlichen) Sieger an den (meist weiblichen) Besiegten zur Regel werden ließ.</p>
<p>Heutzutage verliert dieser Faktor in der Evolution durch die Globalisierung aber sicher an Bedeutung. Schließlich muss man nicht mehr unbedingt als Soldat hunderte Kilometer in den Krieg ziehen, um andere Länder zu sehen. Auch wenn Massenvergewaltigung, Sklaverei und Verschleppung sicher ein effizienteres Mittel zur Verteilung von Gensträngen ist<sup class='footnote'><a href='#fn-2186-3' id='fnref-2186-3' onclick='return fdfootnote_show(2186)'>3</a></sup>, als ein Wochenende Sightseeing.</p>
<p>Aber da es sowieso nicht so aussieht, wie wenn Homo Sapiens in nächster Zeit das Interesse am Krieg verlieren würde, mache ich mir &#8211; zumindest in diesem kleinen Bereich &#8211; keine Sorge um die Spezies.</p>
<div class='footnotes' id='footnotes-2186'>
<div class='footnotedivider'></div>
<ol>
<li id='fn-2186-1'>Auch wenn sie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Blond#Herkunft">nicht dort entstanden</a> ist <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-2186-1'>&#8617;</a></span></li>
<li id='fn-2186-2'>Vermutlich aber schon, wenn ich mich an die großen Augen und offenen Münder meine Begleiter im Stripclub erinnere. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-2186-2'>&#8617;</a></span></li>
<li id='fn-2186-3'>Vergessen darf man im Übrigen auch nicht, dass siegreiche Soldaten meist besonders männliche und daher evolutionstechnisch begehrte Gene zu verteilen hatten <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-2186-3'>&#8617;</a></span></li>
</ol>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Tanzmusik-Formel</title>
		<link>http://www.randominsights.net/2013/05/01/die-tanzmusik-formel/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 May 2013 12:15:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>saxx</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[A1]]></category>
		<category><![CDATA[Fortgehen]]></category>
		<category><![CDATA[Linz]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern nächtens war ich nach altersbedingt umfangreicher Abstinenz doch einmal wieder im Linzer A1. Einerseits um dem Alkohol zuzusprechen und die lokale Jugend in Lokalaugenschein zu nehmen, andererseits um zu tanzen. So alt bin ich ja jetzt nun auch wieder nicht. Leider gelang es mir nicht mein Vorhaben in die Tat umzusetzen. Das mit dem [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern nächtens war ich nach altersbedingt umfangreicher Abstinenz doch einmal wieder im <a href="http://musikpark-a1.at/">Linzer A1</a>. Einerseits um dem Alkohol zuzusprechen und die lokale Jugend in Lokalaugenschein zu nehmen, andererseits um zu tanzen. So alt bin ich ja jetzt nun auch wieder nicht.</p>
<p>Leider gelang es mir nicht mein Vorhaben in die Tat umzusetzen. Das mit dem Alkohol und dem Augenschein klappte zwar ganz gut, das Tanzen wurde aber durch die unglaublich schlechte Musikzuspielung unmöglich gemacht.</p>
<p>Nun ist die Linzer Jugend zwar nicht unbedingt für ihren Musikgeschmack berühmt, das Ausmaß der Untanzbarkeit hat mich aber trotzdem unangenehm überrascht. Auch, weil sich an diesem Abend die vermeintlichen Profis von <a href="http://www.technobase.fm">technobase.fm</a> für die Musik verantwortlich gezeichnet hätten.</p>
<p>Die beiden dergestalt zeichnenden DJs<sup class='footnote'><a href='#fn-2179-1' id='fnref-2179-1' onclick='return fdfootnote_show(2179)'>1</a></sup> haben so ungefähr jeden Fehler gemacht, den es in diesem Geschäft zu machen gibt. Dabei wäre die Formel für gute Tanzmusik so unglaublich einfach:</p>
<pre>Beats
+ Beats
- jegliche Unterbrechung der Beats (zB Pausen zwischen Tracks)
- alles, was dominanter als die Beats ist (zB übertriebene Melodie-Sampler)
- Gesangs-Jingles aus grindigen Pophits
- geistloses Dazwischenplappern nicht minder geistloser DJs
+ Beats
- Mitklatschen (!) des geschmacksberaubten Publikums
---------------------------------------------------------------------------
= Dufte Tanzmusik für die ganze Nacht</pre>
<p>Also bitte, das ist ja nun echt keine Raketenforschung, das sollte ja nun wirklich jeder Lehrling zustande bringen. Und wenn der geneigte Leser an der Funktionsfähigkeit meiner Formel zweifelt, soll er sich mal in Ruhe die richtig guten DJs (nicht den Guetta! Schon eher den Kalkbrenner) ansehen.</p>
<div class='footnotes' id='footnotes-2179'>
<div class='footnotedivider'></div>
<ol>
<li id='fn-2179-1'>Deren Aussehen und Bewegungen fast einen zweiten Beitrag wert wären <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-2179-1'>&#8617;</a></span></li>
</ol>
</div>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Gehaltstransparenz</title>
		<link>http://www.randominsights.net/2012/10/20/gehaltstransparenz/</link>
		<comments>http://www.randominsights.net/2012/10/20/gehaltstransparenz/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 20 Oct 2012 11:04:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>saxx</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einigen Monaten ist das sehr beeindruckende &#8220;Handbook for new Employees&#8221; des Softwareunternehmens Valve (unbedingt lesen &#8211; Valve ist eines der profitabelsten und innovativsten Unternehmen der Branche) an die Öffentlichkeit gelangt. Und hat prompt hohe Wellen geschlagen: Neben unglaublich offenen Management-Praktiken, die vor allem darauf ausgerichtet sind, Kreativität zu unterstützen, fand ich dabei einen Teil [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Monaten ist das <a href="http://newcdn.flamehaus.com/Valve_Handbook_LowRes.pdf">sehr beeindruckende &#8220;Handbook for new Employees&#8221; des Softwareunternehmens Valve</a> (unbedingt lesen &#8211; Valve ist eines der profitabelsten und innovativsten Unternehmen der Branche) an die Öffentlichkeit gelangt. Und hat prompt hohe Wellen geschlagen: Neben unglaublich offenen Management-Praktiken, die vor allem darauf ausgerichtet sind, Kreativität zu unterstützen, fand ich dabei einen Teil besonders interessant: Den Bereich &#8220;Compensation&#8221;, also Gehalt (ab Seite 25 im Handbuch zu finden).</p>
<p>Im Prinzip wird bei <a href="http://www.valvesoftware.com/">Valve</a> das Gehalt einzelner Mitarbeiter von dessen Kollegen bestimmt, denn diese bewerten seine Fähigkeiten, Produktivität und Leistung &#8211; also schlussendlich sein Wert für das Unternehmen. Daraus entsteht dann das Gehalt. Ich finde das genial.</p>
<p>In so gut wie allen Unternehmen, besonders in Österreich, ist das natürlich undenkbar. Bei uns wird aus dem eigenen Gehalt meistens ein Riesen-Geheimnis gemacht, das niemals unter Kollegen und sogar auch nur sehr selten unter Freunden diskutiert wird. Ich würde gern das Gegenteil sehen, nämlich dass innerhalb eines Unternehmens die Gehälter aller Mitarbeiter offen und transparent kommuniziert werden.</p>
<p>Wenn man es sich nämlich genauer überlegt, gibt es nur einen einzigen Grund, sein eigenes Gehalt geheim zu halten: Nämlich nur dann, wenn man der Meinung ist, dass man ein ungerechtfertigt hoch bezahlt ist. <strong>Nur dann, wenn das eigene Gehalt im Vergleich zu den Kollegen unfair hoch ist.</strong></p>
<p>Verdient man mehr als andere, ist aber der Meinung, dass dies aufgrund der eigenen Leistung absolut gerechtfertigt ist, dann sollte man doch kein Problem damit haben, wenn andere das eigene Gehalt kennen. Denn, man <em>verdient</em> es ja schließlich, und wenn dem wirklich so ist, dann sehen das die Kollegen auch so.</p>
<p>Verdient man weniger als andere, dann schadet ein Vergleich mit anderen natürlich noch weniger, und wenn schon nur als Diskussionsgrundlage bei der nächsten Gehaltsverhandlung.</p>
<p>Diese Informationen müssen auch gar nicht die Unternehmensgrenzen verlassen, fördern aber, glaube ich, ganz ungemein die Gleichberechtigung und Unternehmenskultur und verhindern auch ein heimlich dahinbrodelndes Neidwesen, wenn sich langfristig Leistung und Kompensation fair und nachvollziehbar eingependelt haben.</p>
<p>Eine schöne Utopie.</p>
<p>Zur Verringerung der Einkommensschere zwischen Männern und Frauen gibt es <a href="http://www.nachrichten.at/nachrichten/wirtschaft/art15,405227">einen winzigen Vorstoß in diese Richtung</a>: Bis 2014 müssen in Österreich Unternehmen ab 150 Mitarbeitern anonymisierte, durchschnittliche Gehaltsdaten veröffentlichen (danke an R. für den Hinweis). Was auf den ersten Blick zumindest ein bisschen brauchbar klingt, wird aber sicher die Erwartungen nicht erfüllen. denn in typisch österreichischer Lösung sind keinerlei Sanktionen bei Nichteinhaltung dieser Richtlinie geplant.</p>
]]></content:encoded>
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